This is default featured slide 1 title

Go to Blogger edit html and find these sentences.Now replace these sentences with your own descriptions.

This is default featured slide 2 title

Go to Blogger edit html and find these sentences.Now replace these sentences with your own descriptions.

This is default featured slide 3 title

Go to Blogger edit html and find these sentences.Now replace these sentences with your own descriptions.

This is default featured slide 4 title

Go to Blogger edit html and find these sentences.Now replace these sentences with your own descriptions.

This is default featured slide 5 title

Go to Blogger edit html and find these sentences.Now replace these sentences with your own descriptions.

Posts mit dem Label 5 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 5 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. Dezember 2012

The Pact Kritik zum Horror-Thriller mit Casper Van Dien

Handlung
Das Haus ihrer gerade verstorbenen Mutter ist ein hässlicher Ort für Annie, voller schlechter Erinnerungen. Eigentlich wollte sie hier nie wieder sein, aber nun sind zwei Frauen in diesem Haus verschwunden. Ihre Schwester Nicole und ihre Cousine Liz haben es betreten und sind nicht wieder aufgetaucht. Es gibt keinen Hinweis, keine Spur. Das Haus lässt auch Annie nicht los. Es beobachtet sie, berührt sie, legt kleine Spuren aus, öffnet Türen und schleift sie auch mal mit brutaler Kraft durch die Zimmer. Langsam kommt Annie dem Rätsel auf die Spur. Das Geheimnis des Hauses ist etwas aus der Vergangenheit. Es ist höchst lebendig - und abgrundtief böse ...

Kritik
Da wir sehr große Horrorfilm-Fans sind konnte dieser Film natürlich nicht an uns vorbei gehen. Doch leider konnte er uns nicht ganz überzeugen und das lag zum größten Teil an der doch sehr unstimmigen Handlung.

Vorweg sollte man erwähnen, dass es doch den einen oder anderen Schockmonent gibt, den wir so noch nicht erlebt haben. Es gibt also einige sehr gut gemachte Szenen, die einen gut mitnehmen und in ihrer Darstellung überzeugen, was für eine Low-Budget Produktion echt sehenswert ist.

Wenn man sich den Trailer vorher anguckt, dann erwartet man einen etwas anderen Film, als er dann in Wirklichkeit ist. Das ist im positiven Sinne gemeint, da die Story interessanter gestaltet ist als sie es im Trailer vorgibt. Trotzdem plätschert alles so vor sich hin, weshalb kaum Spannung aufkommt. Leider wird auch die ein oder andere Frage im Film nicht beantwortet und man steht, besonders zum Ende hin, mit vielen Ungereimtheiten da, die man nicht einordnen bzw. nachvollziehen kann.

Wenig überzeugend ist auch die Musik im Film, die einfach blöd inszeniert ist und so zu gar keiner Situation gut zum Einsatz kommt und dadurch den Spaß am Film nimmt. Auch das schauspielerische Können ist eher akzeptabel als dass man es besonders hervorheben sollte.

Außerdem sollte man sich den Film eher im Original anschauen als mit den deutschen Synchronstimmen, denn diese sind völlig missraten und jeder weiß, dass das manchmal schon den halben Film ausmacht.

Fazit
Insgesamt ist The Pact eher ein Durchschnittsfilm, der einige Schockmonente hat, aber nicht Tiefgründiger in die Substanz geht. Ein Film mit viel potential, dass aber nicht genug ausgeschöpft wurde.

Bewertung: 5/10 Punkten

StreetDance 2 3D Kritik zum Tanzfilm mit Sofia Boutella

Handlung
Als der Streetdancer Ash (Falk Hentschel) bei einem StreetDance-Wettbewerb von der US-Dance-Crew Invincible öffentlich gedemütigt wird, beschließt er, die besten Tänzer der Welt zusammenzusuchen und gegen Invincible anzutreten - mit einem Dance Style, den sie nicht erwarten würden. Mit spektakulären Drehorten, einer sensationellen Fusion verschiedener Tanzstile und einem unvergleichlichen Lebensgefühl zeigt StreetDance 2 3D, wie Ash auf dem Weg zu seinem großen Ziel, dem weltweiten 'Ultimate Dance Off', endlich die Magie, Kraft und Leidenschaft für das Tanzen findet und sich dabei Hals über Kopf in die schöne Salsa-Tänzerin Eva (Sofia Boutella) verliebt...

Kritik
Ein erneutes Tanzfilm-Sequel findet seinen Weg auf die Kinoleinwand und kann, wie nicht manch andere Fortsetzung, dem ersten Teil doch ein wenig mehr gerecht werden.
Der erste Teil Street Dance 3D sollte das europäische Gegenstück zum Original Step Up aus Amerika sein. Leider konnte der Film den Erwartungen nicht gerecht werden, wobei doch gerade zu dieser Zeit die aufkommende 3D Technologie und die Mischung aus Street Dance sowie Balletttanz, eine gute Basis hätten sein können. Doch leider nutzten die beiden Regisseure dieses nicht genügend aus.

Beim zweiten Teil waren wieder beide Regisseure hinter der Kamera und einige Fehler, die sie im ersten Teil gemacht hatten, wurden hier ein wenig reduziert und man achtete mehr darauf, dass die wichtigen Tanzszenen auch gut herüber gebracht werden. Die Grundstory ist eigentlich bei jedem Film gleich und so kann man wieder eine Liebesgeschichte erwarten sowie ein Battle gegen ein anderes Team. Diese leider immer ablaufende Geschichte macht auch diesen Film wieder nicht besonders und dem Zuschauer wird wenig Neues geboten.

Bei der Besetzung hat man sich in diesem Film mehr Mühe gegeben, denn man stellte nicht nur irgendwelche guten Tänzer hin, die nur wenig mit Schauspielerei zu tun haben sondern auch welche, die ihre Rollte glaubhaft herüber bringen konnten und sich deswegen auch schauspielerische Tänzer nennen dürfen.

Auch die 3D Szenen sind gut in Szene gesetzt und erweisen sich nicht als Enttäuschung. Die Tanz-Moves kommen dadurch noch besser zum Vordergrund und geben dem Zuschauer wirklich das Gefühl mittendrin zu sein.

Fazit
StreetDance 2 3D ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger und kann mit seinen 3D Effekten überzeugen. Setzt man dann im dritten Teil eine innovativere Story ein, die mehr Spannung und Abwechslung bietet sowie auch zum Teil bessere Choreografien, wird dieser bestimmt ein noch größerer Erfolg als seine zwei Vorgänger.

Bewertung: 5/10 Punkten

Sonntag, 21. Oktober 2012

In the Land of Blood and Honey Kritik zum Kriegsdrama von Angelina Jolie

Handlung
In the Land of Blood and Honey spielt vor dem Hintergrund des Bosnienkrieges, der zwischen 1992 und 1995 die Balkanstaaten auseinanderriss. Er erzählt die Geschichte von Danijel (Goran Kostić) und Ajla (Zana Marjanović), die auf entgegengesetzte Seiten eines brutalen ethnischen Konflikts geraten. Danijel ist bosnischer Serbe, er arbeitet bei der Polizei. Ajla ist Bosniakin, eine bosnische Muslimin also, und Künstlerin. Danijel und Ajla sind vor dem Krieg ein Paar, aber die Gewalt, die das Land überrollt, macht auch vor ihrer Beziehung nicht halt. Nur ein paar Monate nach Kriegsbeginn wird Daniel Soldat, ausgerechnet im Regiment seines Vaters Nebojsa Vukojevich (Rade Šerbedžija), eines Generals in der Armee der serbischen Republik (VRS). Danijel trifft Ajla erst wieder, als Soldaten unter seinem Kommando sie, ihre Schwester Lejla (Vanesa Glodjo) und deren Baby aus Ajlas Apartment treiben. Ajla wird zur Gefangenen von Danijel. Spätestens jetzt nimmt die Liebe des Paares Schaden. Die beiden gehören zu gegnerischen Fronten. Sie wissen weder, ob sie dem anderen trauen können, noch, wo ihre eigenen Loyalitäten liegen.

Kritik
versuchte in ihrem Regiedebüt ein ganz neues Thema anzuschneiden und damit die Zuschauer aufzuwecken. Mit fast 124 Minuten Länge denkt man zuerst, dass der Film bestimmt nach einiger Zeit sehr ermüdend auf den Zuschauer wirkt, aber das ist hier im Großen und Ganzen nicht der Fall. Die Länge ist gut gewählt, nur stören die, wenn auch nur kurz dargestellten, Sexszenen. Sie erfüllen den Film nicht unbedingt mit Wichtigkeit und sorgen deswegen für die eine oder andere Länge im Film.

Die Story für den Film ist gut ausgewählt und doch ordentlich inszeniert worden. Leider wünschte man sich hier ein bisschen mehr Tiefgang in den Alltag der Protagonisten, um mehr Tiefe bei dem Zuschauer zu erreichen. Leider fehlen auch die Spannung und der Anspruch im Film, weil doch das Hauptaugenmerk auf die beiden Hauptdarsteller gelegt wurde. Zudem bekommt man wenig Hintergrundinformation über den Krieg und die Denkweisen einzelner Darsteller.

Nach einigen Minuten fällt auf, dass der Film eine Mischung aus vielen Genrearten ist und so nicht nur die Romanze oder den Kriegsfilm im Vordergrund stellt, sondern auch die Action, die hier aber leider ein wenig zu kurz geraten ist. Was uns außerdem im Film gefehlt hat, sind die einzelnen bzw. individuellen Vorstellungen der Charaktere. Sie wollen eigentlich insgesamt gut dargestellt sein und in ihren Rollen überzeugen. Doch können sie das nicht richtig, weil die Dialoge doch sehr unstrukturiert sind und das Drehbuch einige Fehler aufweist. Dadurch wirken die Darsteller häufig sehr laienhaft und nicht richtig durchdacht.

Hervorzuheben ist die Sicht der Frauen, die in ihrem Leben viel durchmachen müssen und die Ungleichstellung über sich ergehen lassen.

Fazit
Man merkt das Jolie viel Herz in diesen Film gesteckt hat, doch fehlt es vielen Szenen an Tiefgang. Es fehlen Hintergrundinformationen über den Krieg und auch die Darsteller glänzen nicht immer in ihren Rollen.

Bewertung: 5/10 Punkten

Sonntag, 30. September 2012

The Tourist Kritik zum Thriller mit Johnny Depp und Angelina Jolie

Handlung
Um über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen, reist der Amerikaner Frank (Johnny Depp)  nach Europa. Immer wieder kreuzen sich scheinbar zufällig seine Wege mit der mysteriösen Elise (Angelina Jolie), mit der Frank alsbald zu flirten beginnt. Doch die Romanze hat unerwartete Nebeneffekte: Mit einem Mal heften sich Polizei, Geheimdienste und das organisierte Verbrechen an die Fersen des ahnungslosen Mannes: Frank wird wegen seiner Kontakte zu Elise für einen europaweit gesuchten Verbrecher gehalten...

Kritik
Die Erwartungen waren hoch, als es hieß Johnny Depp und Angelina Jolie, gemeinsam in einem Thriller sehen zu können. Donnermarcks erster Film Das Leben der Anderen wurde hoch gelobt und war ein voller Erfolg. Dies sollte nun bei The Tourist ganz anders werden. Bei dem Film hatte man an einigen Stellen das Gefühl, dass er irgendwie rückwärts läuft, weil die Story nicht vorankam. Aber nein, denn das ist die normale Geschwindigkeit von The Tourist, wo einem eine doch sehr vorhersehbare Romantik-Krimi-Komödie erzählt wird.

Die gelungene Kameraführung sollte man aber hier einmal hervorheben, was den Film jedoch auch keinen besonderen Esprit verschafft. Die Kulissen sind gut ausgewählt und wirken sehr durchdacht.

Leider überzeugt Johnny Depp wenig in seiner Rolle und wirkt eher fehl am Platze. Das ist überaus Schade, da Depp eigentlich immer eine gute Rolle einnimmt und den Film meistens seinen eigenen Stempel aufdrückt. Das gelingt ihm hier aber nicht richtig und so ist es hier leider eine kleine Enttäuschung. Besonders die Chemie zwischen ihm und Angelina Jolie will überhaupt nicht aufkommen und nimmt den Zuschauer dadurch wenig in die Romantik-Szenen mit.

Auch fehlt es dem Film an Witz und Humor sowie an einer fesselnden Handlung. Es ist zwar schön Angelina Jolie und Johnny Depp in einem Film zu sehen, nur war es das dann auch schon.

Fazit
Wer europäische Thriller mit wenig Tiefgang mag, kann sich The Tourist allemal angucken. Schon alleine wegen Depp und Jolie kann man sich den Film mit wenig Erwartungen in Ruhe angucken.

Bewertung: 5/10 Punkten

Montag, 17. September 2012

Resident Evil: Retribution Kritik zum Zombie-Horror mit Milla Jovovich

Handlung
Als letzte und einzige Hoffnung der menschlichen Rasse, erwacht Alice () im Herzen von Umbrellas geheimster Forschungseinrichtung und bringt mehr von ihrer mysteriösen Vergangenheit ans Tageslicht, während sie immer tiefer in den Komplex vordringt. Ohne einen sicheren Zufluchtsort setzt Alice die Jagd auf die Verantwortlichen der Seuche fort - eine Jagd, die sie von Tokio nach New York, Washington D.C. und Moskau führt, wobei der Höhepunkt in einer unfassbaren Entdeckung endet, aufgrund derer sie alles überdenken muss, was sie zuvor für die Wahrheit hielt. Unterstützt von neuen Verbündeten und bekannten Freunden muss Alice lange genug um ihr Überleben kämpfen, um einer lebensfeindlichen, fast schon vergessenen Welt zu entfliehen.

Kritik
Resident Evil: Retribution ist weit entfernt von den bisherigen 4 Teilen der Reihe. Der Anfang wartet mit starken und wirklich beeindruckenden Slow motion Effekten auf und im Anschluss folgt eine gelungene, kurze Einleitung, welche die Vorgänger kurz zusammenfasst. Bis dahin ist alles noch recht stimmig und lässt einiges erwarten. Als dann der Zeitlupeneffekt ein weiteres Mal in einer guten Kampf-Choreo zum Einsatz kommt, denk man noch "echt cool", dann kommt allerdings schon recht früh der Einbruch. Die Kämpfe wirken unnötig in die Länge gezogen und die Schießereien werden durch übertriebenen Kugeleinsatz schnell langweilig.

Eins muss man den Produzenten lassen, die Effekte sehen echt verdammt gut aus und wirken nie billig. Es gibt viele ungewollt komische Augenblicke, weshalb kaum Gruselatmosphäre aufkommen kann. Nur ein Beispiel ist, dass Alice jedesmal, wenn sie auch nur das leiseste Geräusch hört, sofort die Waffe zieht. Auch andere Szenen sind derart abstrus inszeniert, dass es einfach nur peinlich wirkt. Die Dialoge sind völlig plump und erreichen nicht annähernd die gewollte Coolness. Ganz zu schweigen von der schwachen Story, welche den Eindruck vermittelt, einfach nur als Brücken Film zwischen Teil 4 und 6 der Resident Evil Reihe herhalten zu müssen.

Fazit
Resident Evil: Retribution ist leider eine Enttäuschung und wartet mit einer sehr flachen, futuristischen Story auf, die wenig mit den Vorgängern zusammenhängt. Nur noch für eingefleischte Resident Evil Fans empfehlenswert.

Bewertung: 5/10 Punkten

Samstag, 15. September 2012

Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen Kritik zum Fantasy-Märchen mit Julia Roberts

Handlung
Was bringt eine Königin in den besten Jahren () so richtig auf die Palme? Ihr bekümmerlicher Kontostand? Krähenfüße um die Augen? Ja, das auch - vor allem aber, dass ihre junge Stieftochter () schöner sein soll als sie! Der alte Zauberspiegel lügt nun einmal nicht, und so verbannt sie Schneewittchen kurzerhand in den Wald. Die trifft dort auf eine Bande kleinwüchsiger Kleinkrimineller (auch bekannt als die Sieben Zwerge). Gemeinsam schmieden sie den Plan, die Königin vom Thron zu stürzen. Zwischen die Fronten gerät Prinz Andrew Alcott von Valencia (), in den sich Schneewittchen auf den ersten Blick verliebt. Doch auch die Königin hat ein Auge auf den wohlhabenden Schönling geworfen. Schon stehen sich Stiefmutter und Stieftochter in einer doppelten Fehde um Prinz und Königreich gegenüber…

Kritik
In Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen versuchte der indische Regisseur mal eine ganz andere Seite von sich zu zeigen. Sein letztes Projekt war Krieg der Götter in 3D und nun wagte er sich an ein ganz anderes Filmprojekt. Jeder kennt entweder die Disney Verfilmung Schneewittchen und die sieben Zwerge und/oder die Geschichte von den Gebrüdern Grimm. Kurz bevor Spieglein Spieglein in den deutschen Kinos startete, versuchte sich auch ein anderer Regisseur an eine Neuverfilmung. Snow White & the Huntsman war von der Darstellung eine komplett andere Sichtweise auf das Schneewittchen Märchen. Dies sorgte für geteilte Meinungen und auch wir waren der Ansicht, dass dieser Film kaum Ähnlichkeiten mit der bekannten Geschichte von Schneewittchen hatte...

In dieser Verfilmung Spieglein Spieglein wurde versucht auf viel Humor und Witz zu setzen. Wir verwenden extra die Formulierung „versucht“, weil das unseres Erachtens nach nicht gut gelungen ist. Teilweise wirkten die Witze sehr plump und ausgelutscht. Julia Roberts versuchte in der ein oder anderen Szene Gags abzuliefern, welche aber oft nach hinten losgingen und bei den Zuschauer nicht besonders gut ankamen. Die Verbindung zu Grimms-Märchen kann man in dieser Verfilmung schon deutlicher erkennen. Es gibt wie immer die böse Stiefmutter, Schneewittchen sowie die 7 Zwerge.

Die Kulissen sind sehr eintönig, alles spielt sich entweder im Schloss ab oder im Wald bei den Zwergen. Dies wirkte nach einiger Zeit sehr eintönig und unecht. Die Szenen im Schnee z.B. wirkten sehr plastisch und nicht real. Wir lieben es in die Filme eintauchen zu können und sich voll und ganz darauf einzulassen. Das konnte hier kaum erfüllt werden und man fühlte sich häufig wie im Theater. Überrascht waren wir dann, als wir gesehen haben, dass der Film ganze 80Mio. $ verschluckt hat. Wir kamen doch schon ins Grübeln, für was das ganze Geld ausgegeben wurde. Die Kostüme sind zwar sehr schön anzusehen, wirken hochwertig und gut in Szene gesetzt, aber das war es dann auch schon, denn die wenigen Effekte hauen einen nicht gerade vom Hocker. Auch hier kommen wir wieder zum Vergleich zu Snow White & the Huntsman, denn dort war die Inszenierung eher dunkel und trist. Das war auch Absicht des Regisseurs, doch gefiel uns die bunte und glanzvolle Verfilmung Spieglein Spieglein wesentlich besser und kam an das Original eher ran.

Lilly Colins nimmt die ganze Zeit über eine eher zurückhaltende Darstellung des Schneewittchens ein und wirkt oftmals nicht als die schöne Stieftochter, wie sie sonst in all den Geschichten hervorstach zur Geltung. Eher nimmt Julia Roberts eine übergeordnete Rolle ein und spielt sich viel in den Vordergrund. Sie verkörpert ihre Rolle sehr gut und man nimmt ihr die böse Stiefmutter doch im Großen und Ganzen ab. Es ist nicht einer ihrer größten Rollen, aber auch nicht die schlechteste. Diese Art von Rolle hat man von Julia Roberts in einer solchen Art noch nicht gesehen, weshalb das ganze sehr erfrischend wirkt. Lilly Collins sieht in den meisten ihrer Kostüme wunderschön aus, aber trotzdem hatte man irgendwie das Gefühl, dass es nicht ganz ihre Rolle war. Die Zwerge sind dagegen sehr lustig und kommen auch in ihren Kostümen und Dialogen sehr gut herüber. Sie sorgen doch für den ein oder anderen Gag und belebten den Film in manchen Szenen.

Ohne hier zu Spoilern ist auch das Ende nicht sehr originell und ganz zum Schluss wirkt es auch noch sehr befremdlich, weil man die Verbindung zwischen den davor geschehenen und das Schauspiel zum Schluss nicht ganz nachvollziehen kann.

Fazit
Spieglein Spieglein ist zwar eine ganz frei erzählte Geschichte vom schönen Schneewitchen und ihrer bösen Stiefmutter, stellt aber dennoch gute Parallelen zu dem Grimm-Märchen dar. Der Film ist für Jung und Alt und sorgt, durch die doch sehr tollen Kostüme und die Zwerge, für gute Unterhaltung.

Bewertung: 5/10 Punkten

Montag, 13. August 2012

Rampart - Cop außer Kontrolle Kritik zum Cop-Drama mit Woody Harrelson

Handlung
Hollywoods wandlungsfähiges Charakter-As Woody Harrelson liefert eine superdichte Bad-Lieutenant-Performance und wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Bösewicht und Sympathieträger in einem stilsicher, doch nie effekthascherisch inszenierten, eng an Fakten orientierten, atmosphärisch wasserdichten Noir-Cop-Thriller

Kritik
Rampart ist ein Cop-Thriller der anderen Art. Der Trailer lässt sehr viel mehr Action vermuten, als letztendlich im Film vorhanden ist. Vielmehr ist Rampart ein Drama, mit wenig Spannung, dass die seelischen Abgründe des Polizisten David Douglas Brown () zum Ausdruck bringt.

Wer auf einen spannenden Action-Thriller hofft ist hier völlig fehl am Platz. Der Film ist eine düstere Charakterstudie und zeigt zwar einen wirklich grandiosen Woody Harrelson, in einer durchdachten, gnadenlosen Rolle, ist aber zu langatmig geraten und bietet kaum spannende Momente. Woody Harrelson ist ein verdammt harter Hund und legale Polizeimetheoden interessieren ihn einen Dreck. Regisseur David Douglas Brown nimmt eine große, gewichtige Rolle in Rampart ein. Sein wildes Sexleben, mit verschiedenen Frauen sowie das er mit den beiden Müttern, seiner 2 Töchter anfangs unter einem Dach lebt, wirkt verwirrend und merkwürdig.

Fazit
Der Krimi Rampart ist eher eine tiefgehende Charakterstudie als ein spannender und actionreicher Cop-Thriller. Woody Harrelson verkörpert den Cop David Douglas Brown mit eindringlicher Tiefe, jedoch bietet der Rest einfach zu wenig für einen interessanten, gelungenen Filmabend.

Bewertung: 5/10 Punkten

Freitag, 10. August 2012

Offroad Kritik zur Action-Komödie mit Nora Tschirner

Handlung
Meike Pelzers ( Leben verläuft in geordneten Bahnen. Bis sie beim Zoll einen beschlagnahmten Jeep ersteigert und in dessen Kofferraum 50 Kilogramm Kokain findet. Als sie dann auch noch ihren Freund beim fremdgehen mit ihrer besten Freundin erwischt, möchte sie endlich den ganzen bürgerlichen Mief hinter sich lassen und offroad durch die Sahara düsen. Allerdings haben die rechtmäßigen Besitzer der Dorgen, drei gescheiterte Jungunternehmer, etwas dagegen. Zudem kreuzt ein unverschämter, unverschämt gut aussehender Deutschtürke namens Salim ( ihren Weg.

Kritik
Trotz der vorhersehbaren Story ist Offroad recht Unterhaltsam, dies ist vorallem den charmanten Darstellern zu verdanken. Meike (Nora Tschirner) ist von ihrem Leben gelangweilt und wird deshalb von der Abenteuerlust gepackt. Gewohnt vorlaut, kess und starrköpfig, aber dennoch stets charmant, beginn sie einen gewagten Tripp. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Nora Tschirner und stimmt nicht immer so ganz, trotzallem sind die Komödiantisch, romatischen Momente ganz ansehnlich.

Die meisten Lacher gehen hier nicht auf die Kappe der Hauptdarsteller, sondern vielmehr auf die, des Meike verfolgenden Gangstertrios. Bei den Versuchen ihr Kokain zurück zu bekommen, gelangen die 3 an die Grenzen ihrer nervlichen Belastbarkeit und tappen von einem Missgeschick ins nächste, was für den Zuschauer ganz amüsant anzusehen ist. Von der kleinen Provinz geht es direkt nach Berlin, wo das Hauptstadleben, für turbulente Katz und Mausspiele sorgt. Durch den Großstadtrummel kommen temporeiche Szenen zum Vorschein.

Fazit
Aufgrund der sympathischen Schauspieler, ist Offroad kein völliger Reinfall geworden. Das zügige Erzähltempo und ein paar amüsante Gags, sorgen zwar für etwas Spaß, aber da alles viel zu vorhersehbar ist, reicht das bei weitem nicht für einen guten Film.

Trailer

Bewertung: 5/10 Punkten

Samsara Kritik

Handlung
Am 23. August startet in den deutschen Kinos "Samsara". Der neue bildgewaltige Film von Ron Fricke, der vor allem durch "Baraka" bekannt ist, wurde auf 70 mm-Film gedreht, in 8k abgetastet und soll in einigen Kinos mit Digitalprojektion auch im 4k-Format vorgeführt werden. Die Busch Media Group veröffentlicht "Samsara" im Vertrieb von Alive laut Angaben von amazon.de voraussichtlich am 25.01.2013 auf Blu-ray Disc. Die bietet freilich "nur" HDTV-Auflösung, angesichts der brillanten Bilder von der "Baraka"-Blu-ray Disc dürfte aber auch "Samsara" wieder ein visuelles Higlight für das Heimkino werden.

Montag, 6. August 2012

Machine Gun Preacher Kritik zum Biopic mit Gerard Butler

Handlung
Der Film basiert auf der Autobiographie "Another Man´s War" von Sam Childers und schildert sein Leben in den 90er Jahren als eingefleischter Biker und Drogendealer der berüchtigten Hells Angels, bis er sich zu einem besserem Leben bekehren lässt und fortan als Reverend Childers im Sudan entführte Kinder vor dem Schicksal der Sexsklaverei und des Kindersoldaten rettet. Seine Gegener schrecken vor nichts zurück, so dass er mit seiner Organisation "Angels of East Africa, the Children’s Village in Southern Sudan" auch vor einem bewaffneten Rettungseinsatz nicht zurückschreckt.

Kritik
Nachdem das Action-Drama Machine Gun Preacher, bereits am 23.09.2011 seinen Kinostart in den USA feierte, kommt der Film jetzt endlich auch am 24.08.2012, in Deutschland auf Blu-ray und DVD in den Handel. Leider hat die Blu-ray ein sehr körniges Bild, was besonders in dunklen Szenen, nochmals verstäkt deutlich wird.















Donnerstag, 2. August 2012

The Incident Kritik zum brutalen Horror-Thriller

Handlung
Die 3 Kumpels George (Rupert Evans), Max (Kenny Doughty) und Ricky (Joseph Kennedy) spielen zusammen in einer Rockband und hoffen auf ihren großen Durchbruch. Hauptberuflich arbeiten sie als Köche in einer Heilanstalt für Geisteskranke, eine Scheibe sorgt bei der Essensausgabe für ihre Sicherheit, damit es zu keinen übergriffen, der durchaus gefährlichen Insassen kommen kann. Ein Blitzeinschlag legt jedoch eines Nachts das Sicherheitssystem lahm und so kommt es, dass Geisteskranken ausbrechen können. Die Polizei lässt sich Zeit, weshalb die drei Freunde erst einmal allein ums Überleben kämpfen müssen...

Kritik
Der Horror, Thriller The Incident beginnt mit einer eigenartig, ruhigen Erzählweise. Die Charaktere können zwar einigermaßen überzeugen, allerdings beläuft sich anfangs alles nur auf mäßigen Niveau. Die Story plätschert so vor sich hin, bis dann plötzlich der Strom in der Irrenanstalt ausfällt und die Geisteskranken anfangen verrückt zu spielen. Das Problem, was sich allerdings daraus ergibt, der Film spielt von nun an in dunkler und schlecht ausgeleuchteter Umgebung. Wenigstens hat die Blu-ray ein schön scharfes Bild, andernfalls wäre es in einigen Szenen nahezu unmöglich gewesen überhaupt noch was zu erkennen. Als Stilmittel ist eine finstere, gruselige Szene ja immer sehr nett, aber über einen ganzen Film hinweg, macht es keinen Spaß. Zumal, aufgrund der durchgehenden Dunkelheit, auch keine wirkliche Spannung und Atmosphäre aufgebaut wird. Die Insassen der Anstalt kommen auch allesamt nicht gerade furchteinflösend rüber. Es wird zwar auf harte, brutale Szenen gesetzt, welche die FSK 18 Freigabe rechtfertigen, aber dadurch kann man auch keinen Schocker für den Zuschauer herbeiführen. Die Dialoge sind für das Horror-Genre gar nicht mal so schlecht, allerdings bringt das auch nichts wenn der Rest nicht stimmt und insgesamt keine stimmige Atmosphäre aufkommt.

Die Kulisse ist eintönig und langweilig, auch die Kameraführung ist für einen Horror-Streifen nicht optimal. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Horde der Irren, nur von so wenig Personal betreut wird, wenn doch anscheinend bekannt ist, dass alle zu blutrünstigen Bestien werden, wenn sie ihre Medikamente nicht einnehmen, was ja schnell mal vorkommen kann. Schließlich müssen die Köche, welche sonst auf Abstand zu den Irren gehalten wurden, allein ums Überleben kämpfen.
Die unlogische Wendung zum Schluss hätte man sich in dieser Form auch sparen können. Es wird versucht in den letzten 3 Minuten noch ein nettes Gimmick einzubauen, was allerdings nach hinten losgeht.

Fazit
Der Film braucht lange um in Fahrt zu kommen und kann leider auch, als es eigentlich spannend werden sollte, nicht überzeugen. Brutalität und schwarzen Humor bekommt man nach dem lahmen Start zwar geboten, dass war es dann aber auch. Die Story bietet nichts innovatives, denn Verrückte in einer Anstalt gibt es schon zur Genüge und in deutlich besseren Filmen zu sehen.

Budget: 500.000 $
Regie: