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Sonntag, 13. Januar 2013

Catch Me If You Can Kritik zur Krimi-Komödie mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks

Handlung
Catch Me If You Can ist die von einer wahren Geschichte inspirierte Gaunerkomödie um den brillianten Fälscher und Hochstapler Frank Abagnale jr. (Leonardo DiCaprio), dem das FBI auf den Fersen ist. Agent Carl Hanratty (Tom Hanks), im Angesicht von gefälschten Schecks in mehrfacher Millionenhöhe nicht gerade amüsiert, trachtet den charmanten Hochstapler zu fassen.

Kritik
Mit fast 140 Minuten Laufzeit beweist uns dieser, auf einer wahren Begebenheit, beruhender Film, einen durchweg spannenden sowie auch unterhaltsamen Film, der kaum Längen in der gesamten Zeit aufweist, sondern einen durchweg gut unterhält und beim Zuschauer ein gutes Gefühl hinterlässt.

In Anbetracht der Darsteller kann man deutlich das Zusammenspiel oder besser gesagt „Katz- und Maus Spiel“ hervorheben, denn Leonardo DiCaprio und Tom Hanks harmonieren einfach großartig und überzeugen in ihren Rollen durchweg. Generell sind die schauspielerischen Darbietungen jedes einzelnen Darstellers sehr gut und überzeugend in Szene gesetzt.

Spielberg bringt in den Film viel Witz sowie Ironie und man kann deutlich sagen, dass das hier wieder zu einem seiner Meisterwerke gehört. Insgesamt arbeitet man hier mit viel Spannung und Verfolgungsjagden, die aber nicht auf viel Action getrimmt sind, sondern auf eine eher schlichte Ebene inszeniert wurden. Doch gerade das gefällt einem und die wirklich gut geschriebenen Dialoge, wie das gut durchdachte Drehbuch, machen den Film erst zu dem, was er ist. Aber auch die Ernsthaftigkeit bleibt in der einen oder anderen Szene nicht aus.

Fazit
Catch Me If You Can ist eine Krimi-Komödie, die in voller Länge überzeugen kann und ein gutes Zusammenspiel zwischen Leonardo DiCaprio und Tom Hanks zeigt. Ohne viel Action und Übertreibungen unterhält er den Zuschauer über 140 Minuten hinweg. Ein Hochgenuss von einem Film, der humorvoll, dramatisch und auch spannend gestaltet ist.

Bewertung: 8/10 Punkten

Donnerstag, 10. Januar 2013

Beverly Hills Cop 1-3 Blu-ray Review (3 Movie Collection)

Handlung
Beverly Hills Cop - Ich lös' den Fall auf jeden Fall!
In dieser rasanten Action-Komödie geht es richtig rund! Eddie Murphy ist Axel Foley, ein Polizist mit hellem Köpfchen und großer Klappe aus der Arbeiterstadt Detroit. Er jagt den Mörder seines besten Freundes - bis ins vornehme Beverly Hills hinein. Doch die respektlose Art des Detroit-Cops stößt im Polizeirevier von Berverly Hills nicht gerade auf Wohlgefallen. Er bekommt zwei Kollegen zur Seite gestellt, die das Schlimmste verhindern sollen. In der urkomischen, temporeichen Verbrecherjagd fegt Axel, begleitet von seinen zwei überforderten "Aufpassern", wie ein Wirbelwind durch die feine Gesellschaft.

Beverly Hills Cop 2
Bahn frei für Runde zwei! Eddie Murphy als cool-lässiger Polizist Axel Foley in der Fortsetzung von Beverly Hills Cop. Er ist wieder da - da, wo er nicht hingehört! Er arbeitet als Undercover-Polizist im reichen und sehr exklusiven Südkalifornien. Unter Einsatz seiner Lieblingswaffen - flächendeckendem Kugelhagel und Gags wie aus dem Maschinengewehr gefeuert - verfolgt er eine Bande internationaler Waffenschmuggler.

Beverly Hills Cop 3
Axel Foley ist wieder in Beverly Hills. Und gerät dort in eine actionreiche "Achterbahnfahrt" im Wonderland Amüsement Park! Zusammen mit seinen alten Freunden Billy Rosewood und Serge, wird Axel die heißeste Attraktion im Park: Er jagt die Gangster quer durch die Fahrgeschäfte, während der Shows und in den unterirdischen Gängen des Parks.

Kritik
Der Mix aus lässigen Sprüchen von Eddie Murphy, sympathischen Sidekicks und ein einprägsamer, mega cooler Soundtrack lockte in den 80ern Millionen Menschen in die Kinos.

Da stellt man sich schon die Frage, ob ein solches Konzept auch heute noch aufgehen würde angesichts der vielen Megaproduktionen mit permanenten Computertricks und daraus resultierenden, schier grenzenlos erscheinenenden Möglichkeiten. Beverly Hills Cop beweist eindeutig, dass die richtigen Darsteller, ein gutes Drehbuch und handgemachte Action immer noch wirken und bestens unterhalten können.

Erst die Rolle des Axel Foley kurbelte die Karriere von Eddie Murphy richtig an und machte Ihn zu einen der Top Star Hollywoods. Auch Judge Reinhold als stümperhaft wirkender Cop Billy Rosewood und John Ashton als äußerst korrekter, aber dennoch gutmütiger Detective Sergeant John Taggart tragen zweifelsohne zum Erfolg des Franchise bei.

Fazit
Die Beverly Hills Cop Filme machen immer wieder Spaß und werden wohl immer zu den unvergessenen Klassikern der 80er Jahre gehören. Murphy Fans oder auch begeisterte Action-Komödien Anhänger werden hier allemal auf ihre Kosten kommen.

Bewertung: 8/10 Punkten

Dienstag, 8. Januar 2013

Katy Perry: Part Of Me Kritik zum Musikfilm mit Katy Perry

Handlung
Katy Perry ist der lebende Beweis dafür, dass man alles erreichen kann, wenn man nur sich selbst treu bleibt! Lernen Sie die echte Katy Perry kennen und erfahren Sie mehr darüber, wie dieses ganz normale kalifornische Mädchen mit den großen Träumen zu einem der größten Stars der Welt wurde. Dieser Film ist die einmalige Gelegenheit mitzuerleben, wie Katy Perrys Teenager-Traum in Erfüllung geht!

Kritik
Wenn man sich auf der Rückseite der 3D Blu-ray die Handlung durchliest fällt einem auf, das man hier damit anpreist, die „echte“ Katy Perry kennenzulernen.

Nach der Sichtung des Films, hatten wir nicht das Gefühl die echte und lebensnahe Katy Perry kennengelernt zu haben. Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, dass alle Szenen genauestens inszeniert wurden und es keine einzige gibt, wo man sagen könnte: "Oh hier hat sie mal nicht damit gerechnet, dass sie gefilmt wird". Es ist wirklich schade, dass alles so unecht und gezwungen rüberkommt.

Optisch gesehen überzeugt der Film in voller Länge und kann auch Akustisch einiges aufweisen. Es wird einem als Zuschauer näher gebracht, wie anstrengend und aufreibend eine Tournee abläuft und das selbst die größten Künstler immer noch großes Lampenfieber haben, bevor sie dann lächelnd auf die Bühne gehen und eine großartige Show abliefern. Der eine oder andere Ohrwurm bleibt aufjedenfall nach den ca. 93 min. erhalten und man fühlt sich auch gut unterhalten.

Fazit
Katy Perry: Part Of Me ist Immer noch weitaus besser als Justin Bieber 3D - Never Say Never und trotzdem fehlte dem Film das gewisse Etwas. Musikalisch und bildtechnisch überzeugt der Film allemal, wobei wir ihn uns kein 2. oder 3. Mal angucken müssten.

Bewertung: 6/10 Punkten

Montag, 7. Januar 2013

Match Point Kritik zum Thriller Drama mit Scarlett Johansson und Jonathan Rhys Meyers

Handlung
Chris Wilton (Jonathan Rhys-Meyers) hätte genug Talent, um erfolgreicher Tennisprofi zu sein. Doch den nötigen Ehrgeiz dazu besitzt er nicht, weswegen er lieber den Job als Trainer in einem feinen Londoner Club annimmt. Sein Ziel ist es sich Zugang zur gehobenen britischen Gesellschaft zu verschaffen. Dies gelingt dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden irischen Jungen schneller als erwartet. Chris freundet sich mit dem arroganten, aber doch netten Zyniker Tom Hewett (Matthew Goode) an. Es dauert nicht lange, da hat sich Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) in den smarten Tenniscoach verliebt. Selbst die steinreichen Eltern Alec (Brian Cox) und Eleanor (Penelope Wilton) mögen den aufstrebsamen Mann aus der Unterschicht. Papa Hewett ebnet Chris den Weg für die große Businesskarriere, die Heirat mit Chloe steht vor der Tür, doch ein großes Problem lässt alles aus den Fugen geraten. Chris hat sich in die erfolglose Schauspielerin Nola (Scarlett Johansson) verliebt - und die ist Toms Verlobte...

Kritik
Regie-Urgestein Woody Allen zeigt dem Zuschauer hier wieder eines seiner gekonnten Meisterwerke, indem er bei diesem Film wieder neue sowie ungewohnte Wege einschlägt.

Dieses Mal spielt der Film nicht, wie zu erwarten, in „New York“ sondern völlig untypisch in London. Hier bringt Woody Allen das eine oder andere typische Klischee eines Briten hervor, indem er sowohl auf die Oberflächlichkeit als auch auf die Borniertheit eingeht.

Auf die Story bezogen schafft es Allen eine gute Mischung zahlreicher Genres zu erreichen und Match Point sowohl als ein lebensnahes Drama zu zeigen als auch humorvoll und spannend zu sein. Die allgemeine These, die der Film aufstellt ist, dass man nicht alles im Leben steuern kann sondern zum Ende auch viel Glück oder auch Pech dazu gehört. Und so fragt man sich im Laufe des Filmes, welches Schicksal dem Hauptakteur bevorsteht. Auch dem Zuschauer wird in der einen oder anderen Minuten bewusst, wie viel Schicksal einem manchmal im Leben bevorsteht und wie vieles wir selbst gar nicht steuern können. Zum Ende hin werden dann alle Handlungsebenen zu einem gelungenen und spannenden Höhepunkt zusammen gebracht.

Im Film überzeugen drei wunderbare Hauptcharaktere, die besser nicht zusammengepasst hätten. Zum einen der untreue Ehemann, die ahnungslose Ehefrau und die leidenschaftliche Geliebte. Leider zieht sich der Film in den knapp 2 Stunden ein wenig und ihm fehlt zum Anfang der gewisse Spannungsbogen, wo uns Woody Allen mit starken Dialogen überzeugen wollte. Es sei ebenfalls gesagt, dass wir es hier nicht mit einem typischen Thriller oder Krimi zu tun haben, sondern eine Mischung aus vielem.

Fazit
Woody Allen zeigt einen hier wieder einmal sein Können im Bereich Regie und bringt dem Zuschauer in manchen Szenen doch zum Nachdenken. Außerdem erreicht er den Zuschauer mit seiner lebensnahen Darstellung der Thematik und erreicht einen mit viel Witz und Humor.

Bewertung: 8/10 Punkten

Sonntag, 2. Dezember 2012

The Pact Kritik zum Horror-Thriller mit Casper Van Dien

Handlung
Das Haus ihrer gerade verstorbenen Mutter ist ein hässlicher Ort für Annie, voller schlechter Erinnerungen. Eigentlich wollte sie hier nie wieder sein, aber nun sind zwei Frauen in diesem Haus verschwunden. Ihre Schwester Nicole und ihre Cousine Liz haben es betreten und sind nicht wieder aufgetaucht. Es gibt keinen Hinweis, keine Spur. Das Haus lässt auch Annie nicht los. Es beobachtet sie, berührt sie, legt kleine Spuren aus, öffnet Türen und schleift sie auch mal mit brutaler Kraft durch die Zimmer. Langsam kommt Annie dem Rätsel auf die Spur. Das Geheimnis des Hauses ist etwas aus der Vergangenheit. Es ist höchst lebendig - und abgrundtief böse ...

Kritik
Da wir sehr große Horrorfilm-Fans sind konnte dieser Film natürlich nicht an uns vorbei gehen. Doch leider konnte er uns nicht ganz überzeugen und das lag zum größten Teil an der doch sehr unstimmigen Handlung.

Vorweg sollte man erwähnen, dass es doch den einen oder anderen Schockmonent gibt, den wir so noch nicht erlebt haben. Es gibt also einige sehr gut gemachte Szenen, die einen gut mitnehmen und in ihrer Darstellung überzeugen, was für eine Low-Budget Produktion echt sehenswert ist.

Wenn man sich den Trailer vorher anguckt, dann erwartet man einen etwas anderen Film, als er dann in Wirklichkeit ist. Das ist im positiven Sinne gemeint, da die Story interessanter gestaltet ist als sie es im Trailer vorgibt. Trotzdem plätschert alles so vor sich hin, weshalb kaum Spannung aufkommt. Leider wird auch die ein oder andere Frage im Film nicht beantwortet und man steht, besonders zum Ende hin, mit vielen Ungereimtheiten da, die man nicht einordnen bzw. nachvollziehen kann.

Wenig überzeugend ist auch die Musik im Film, die einfach blöd inszeniert ist und so zu gar keiner Situation gut zum Einsatz kommt und dadurch den Spaß am Film nimmt. Auch das schauspielerische Können ist eher akzeptabel als dass man es besonders hervorheben sollte.

Außerdem sollte man sich den Film eher im Original anschauen als mit den deutschen Synchronstimmen, denn diese sind völlig missraten und jeder weiß, dass das manchmal schon den halben Film ausmacht.

Fazit
Insgesamt ist The Pact eher ein Durchschnittsfilm, der einige Schockmonente hat, aber nicht Tiefgründiger in die Substanz geht. Ein Film mit viel potential, dass aber nicht genug ausgeschöpft wurde.

Bewertung: 5/10 Punkten

StreetDance 2 3D Kritik zum Tanzfilm mit Sofia Boutella

Handlung
Als der Streetdancer Ash (Falk Hentschel) bei einem StreetDance-Wettbewerb von der US-Dance-Crew Invincible öffentlich gedemütigt wird, beschließt er, die besten Tänzer der Welt zusammenzusuchen und gegen Invincible anzutreten - mit einem Dance Style, den sie nicht erwarten würden. Mit spektakulären Drehorten, einer sensationellen Fusion verschiedener Tanzstile und einem unvergleichlichen Lebensgefühl zeigt StreetDance 2 3D, wie Ash auf dem Weg zu seinem großen Ziel, dem weltweiten 'Ultimate Dance Off', endlich die Magie, Kraft und Leidenschaft für das Tanzen findet und sich dabei Hals über Kopf in die schöne Salsa-Tänzerin Eva (Sofia Boutella) verliebt...

Kritik
Ein erneutes Tanzfilm-Sequel findet seinen Weg auf die Kinoleinwand und kann, wie nicht manch andere Fortsetzung, dem ersten Teil doch ein wenig mehr gerecht werden.
Der erste Teil Street Dance 3D sollte das europäische Gegenstück zum Original Step Up aus Amerika sein. Leider konnte der Film den Erwartungen nicht gerecht werden, wobei doch gerade zu dieser Zeit die aufkommende 3D Technologie und die Mischung aus Street Dance sowie Balletttanz, eine gute Basis hätten sein können. Doch leider nutzten die beiden Regisseure dieses nicht genügend aus.

Beim zweiten Teil waren wieder beide Regisseure hinter der Kamera und einige Fehler, die sie im ersten Teil gemacht hatten, wurden hier ein wenig reduziert und man achtete mehr darauf, dass die wichtigen Tanzszenen auch gut herüber gebracht werden. Die Grundstory ist eigentlich bei jedem Film gleich und so kann man wieder eine Liebesgeschichte erwarten sowie ein Battle gegen ein anderes Team. Diese leider immer ablaufende Geschichte macht auch diesen Film wieder nicht besonders und dem Zuschauer wird wenig Neues geboten.

Bei der Besetzung hat man sich in diesem Film mehr Mühe gegeben, denn man stellte nicht nur irgendwelche guten Tänzer hin, die nur wenig mit Schauspielerei zu tun haben sondern auch welche, die ihre Rollte glaubhaft herüber bringen konnten und sich deswegen auch schauspielerische Tänzer nennen dürfen.

Auch die 3D Szenen sind gut in Szene gesetzt und erweisen sich nicht als Enttäuschung. Die Tanz-Moves kommen dadurch noch besser zum Vordergrund und geben dem Zuschauer wirklich das Gefühl mittendrin zu sein.

Fazit
StreetDance 2 3D ist auf jeden Fall besser als sein Vorgänger und kann mit seinen 3D Effekten überzeugen. Setzt man dann im dritten Teil eine innovativere Story ein, die mehr Spannung und Abwechslung bietet sowie auch zum Teil bessere Choreografien, wird dieser bestimmt ein noch größerer Erfolg als seine zwei Vorgänger.

Bewertung: 5/10 Punkten

Samstag, 24. November 2012

Our Day Will Come Kritik zum Thriller-Drama mit Vincent Cassel

Handlung
Der schüchterne, rothaarige Rémy (Olivier Barthelemy) ist frustriert, sein ödes Leben kotzt ihn an. Zuhause hat er ständig Ärger mit seiner Mutter, im Sportunterricht ist er das Opfer von Hänseleien und seine "Freundin" kennt er nur über das Internet. Es kommt soweit, dass der Jugendliche wegen eines Streits von zuhause wegläuft. Er trifft auf Patrick (Vincent Cassel), einen Psychotherapeuten, der es satt hat, sich die banalen Probleme seiner Patienten anzuhören und selbst frustriert ist, das er nichts wirklich verändern kann. Patrick beschließt, Rémy unter seine Fittiche zu nehmen. Er manipuliert und formt seinen Schützling nach seinen Vorstellungen, bis er schließlich die Kontrolle über seinen gelehrigen Schüler verliert, der immer mehr dem Wahn verfällt, Irland sei das gelobte Land für alle rothaarigen Ausgestoßenen. Ein wahrer Albtraum beginnt, in dem die beiden wie im Rausch einen Weg suchen, aus Frankreich weg zu kommen und dabei eine Spur der Gewalt hinter sich herziehen...

Kritik
Our Day Will Come gehört von seiner Umsetzungsweise zu den Art Road Movies, in denen man bis zum Schluss im ungewissen gelassen wird und das Ende kaum vorhersehbar ist. Der Film wird insgesamt von den zwei Hauptdarstellern getragen, die ihre Figuren so unberechenbar und zum Teil auch verstörend spielen, dass man die Rollen kaum besser hätte besetzen können. Die Chemie zwischen beiden entwickelt sich im Laufe des Films ganz gut und es wird dadurch eine gewisse Spannung aufgebaut. Die charakterlichen Züge verändern sich gerne mal wieder und dadurch entsteht manchmal die eine oder andere Rollenverteilung in Our Day Will Come.

Die Story bietet so einige Momente, die nicht immer gut gelungen sind. So wirkt an einigen Stelle manches sehr absurd und grotesk, dann aber wieder amüsant bis hin zu sehr ernsten und düsteren Einstellungen. Was aber stets behalten wird ist das unvorhersehbare, das im Film gut strukturiert wurde. Kritikpunkt ist aber deutlich, dass dem Film ein konstanter Spannungsbogen fehlt, der leicht beginnt und dann immer intensiver wird. Potenzial, gerade durch die Schauspieler, hätte der Film gehabt, doch wurde dies hier leider nicht optimal genutzt.

Es gibt keinen roten Faden und so wirkt das Drehbuch, als wäre es eher spontan entstanden. Auch die Frage: „Was hat das alle für eine Bedeutung?“ wird im Film nicht deutlich beantwortet. Stattdessen soll man eher alles auf sich wirken lassen und die Charakterentwicklung in ihren ganzen Facetten kennenlernen.

Fazit
Our Day Will Come ist ein etwas anderer Film, der zwischen schwarzen Humor und Gewalt sowie Drama pendelt. Leider fehlt dem Film ein durchgängiger Spannungsbogen und Momente, die hätten einprägsamer sein können. Trotzdem überzeugt er mit guten Hauptdarstellern und einer meist unvorhersehbaren Story. Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um einen ungewöhnlichen Film handelt, welcher sein Potenzial nicht gänzlich ausschöpft.

Bewertung: 7/10 Punkte

Sonntag, 18. November 2012

Nathalie küsst Kritik zur Romantikkomödie mit Audrey Tautou

Handlung
Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Nathalie () und François () kennenlernen. Sie werden schnell ein Paar, heiraten und verleben eine wundervolle Zeit. Doch das Glück ist nicht von Dauer. François kommt bei einem Unfall ums Leben und Nathalies perfekte Welt bricht zusammen. Sie stürzt sich die nächsten Jahre in ihre Arbeit, verschließt sich ihrer Umwelt, versucht, über ihren Verlust hinwegzukommen. Bis sie eines Tages aus heiterem Himmel ausgerechnet dem unscheinbarsten Mitarbeiter ihres Teams um den Hals fällt und ihn leidenschaftlich küsst. Markus, der nicht weiß, wie ihm geschieht, verliebt sich Hals über Kopf in seine Chefin. Als die von dem Kuss nichts mehr wissen will, beschließt Markus (), ihr so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen – um sich zu schützen. Das wiederum lässt Nathalie nicht zu, denn sie fühlt, dass Markus auf dem besten Weg ist, ihr Herz zu erobern. Doch das ungleiche Paar hat so einige Hindernisse im Kollegen- und Freundeskreis zu überwinden. Um ihrer ungewöhnlichen Liebe eine Chance zu geben, bleibt ihnen nur die Flucht – zurück in die Vergangenheit, und damit nach vorn ...

Kritik
Bei Nathalie küsst handelt es sich mal wieder um einen Film, der genau die richtige Mischung bietet, denn neben den dramaturgischen Momenten, gibt es hier auch romantisch-humorvolle Szenen.

Die Hauptdarstellerin kommt überaus sympathisch und liebevoll herüber und überzeugt vollends in ihrer Rolle. Dies kann man genauso an den Hauptdarsteller zurückgeben, der durch seine natürliche Art ebenfalls gute Schauspielkunst abliefert.

Natürlich beinhaltet auch dieser Film das ein oder andere Klischee in Sachen Liebesfilme, doch wurde hier besonders auf die Mischung der verschiedenen Genre geachtet. So gibt es z.B. nicht nur etwas fürs Herz sondern auch was fürs Auge und den Kopf. Denn Nathalie küsst bringt einen an manchen Stellen auch zum Nachdenken und bietet einige humorvolle Szenen, die in ihrer Struktur gut zum Einsatz kommen.

Durch das sehr gelungene Buch, das vor dem Film erschien, konnte man erkennen, dass diese doch sehr verrückte Liebesgeschichte eindeutig auf die Kinoleinwand gehört. Die Geschichte, über das sehr unterschiedliche Paar, wird durch die größten Teils gut geschriebenen Dialoge wunderbar herübergebracht. Ob man dem Ganzen das wahrhaftige abnimmt bleibt zu bezweifeln.

Fazit
Insgesamt ist Nathalie küsst ein gelungener Film, der einen mitnimmt und gut unterhält. Der gelungene Genremix bietet was fürs Herz, aber auch für die Lachmuskeln und regt zum nachdenken an.

Bewertung: 8/10 Punkte

Dienstag, 13. November 2012

Einmal ist Keinmal Kritik zur Action-Komödie mit Katherine Heigl

Handlung
Die gerade arbeitslos gewordene Stephanie Plum braucht dringend einen neuen Job. Cousin Vinnie, Inhaber einer Kautionsagentur, sperrt sich kurz, gibt aber schließlich nach und lässt Stephanie einen kranken Mitarbeiter vertreten. Plötzlich ist das Jersey-Girl Kopfgeldjägerin und soll einen mordverdächtigen Cop aufspüren und festsetzen. Dass es sich beim Gesuchten Joe Morelli um ihren Ex-Lover handelt, ist dabei von Vorteil, dass Kugeln fliegen und Menschen sterben, eher nicht.

Kritik
Wieder einmal ein Film, der es durch eine Romanlvorlage in die Kinos geschafft hat und dann auch noch mit einer wunderbaren Besetzung. hat nun schon in einigen Komödien mitgespielt und fast immer haben diese uns in ihrer Form überzeugt. Bei Einmal ist keinmal müssen wir aber leider ein paar Abstriche in der Punktebewertung machen, weil hier einige Sachen nicht so gut herüber gebracht werden.

Der erste große Kritikpunkt ist, dass in Einmal ist Keinmal kaum Spannung aufkommt. Da der Trailer anderes vermuten ließ, waren wir diesbezüglich doch etwas enttäuscht. Nach ca. 20min. weiß man schon wie der Film zu Ende geht und das ist doch ein wenig demotivierend. Die, wenn man es so ausdrücken kann, besten Witze wurden größten Teils im Trailer gezeigt und der Rest ist ein wenig plump und einfallslos.

Die Erzählweise der beiden Hauptcharaktere wird nett dargestellt, wobei irgendwie das Gefühl aufkommt, dass die beiden nicht wirklich harmonieren. Trotzdem hat uns der Film ganz gut unterhalten. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, aber durch die Darsteller wirkt er interessant und unterhaltsam. Er gehört jetzt nicht zu den großen in seinem Genre, aber man kann ihn sich beruhigt einmal angucken, alleine schon wegen Katherine Heigl.

Fazit
Eine seichte Komödie ohne große Spannung , die einen aber trotzdem gut unterhält und sich nicht in die Länge zieht.

Bewertung: 6/10 Punkten

Montag, 12. November 2012

Lachsfischen im Jemen Kritik zur Lovestory mit Ewan McGregor und Emily Blunt

Handlung
Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und Forellenzucht. Eines Tages wird der schüchterne britische Experte von einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) mit einem absurd klingenden Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked), ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates ansiedeln. Hierbei soll ihn der britische Wissenschaftler unterstützen. Kosten spielen dabei keine Rolle.

Kritik
Dies ist wieder einer der Filme den man sich sehr gerne an einem verregneten Sonntagnachmittag anguckt, um einfach abzuschalten. Die Story des Films ist eher unspektakulär und ungewöhnlich, was aber den Unterhaltungswert nichts abtut.

Die Mischung aus Liebesfilm und Komödie wird hier gelungen miteinander verknüpft. Emily Blunt sowie Ewan McGregor überzeugen in ihren Rollen. Ein kleiner Beigeschmack ist doch die sehr überzogene Liebesgeschichte im Film, die einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Dadurch geraten die komödiantischen Momente eher in den Hintergrund, was sehr schade ist. Wenn man sich aber im Vorhinein darauf einstellt einen doch eher sehr kitschigen Liebesfilm zu sehen, ist das auch in Ordnung. Wir sind halt mit anderen Erwartungen an den Film herangegangen, wurden dadurch jetzt aber nicht völlig enttäuscht. Die politischen Ansätze, die in Lachsfischen im Jemen angesprochen werden sowie die Terroristen sind zum größten Teil überflüssig und man hätte sich diese Handlungsebene getrost stecken können.

Die Auswahl der Schauspier ist unserer Meinung trotzdem gut getroffen worden, da sie in ihrer schauspielerischen Darbietung gut überzeugen können und die Chemie zwischen den beiden einfach passt. Zusätzlich werden sehr schöne Landschaftsaufnahmen gezeigt und die Story wird gut herüber gebracht, wobei hier doch die eine oder andere Verbesserung möglich wäre.

Fazit
Insgesamt ist Lachsfischen im Jemen ein Film den man nicht unbedingt gesehen haben muss, aber sich durchaus mal ansehen kann. Wer Liebesfilme mag und keine hohen Erwartungen an die Handlung hat, kommt hier auf seine Kosten, alleine schon wegen Emily Blunt.

Bewertung: 7/10 Punkten

Freitag, 2. November 2012

The River Murders - Blutige Rache Kritik zum Thriller mit Ray Liotta und Christian Slater

Handlung
Der erfahrene Detective Jack Verdon (Ray Liotta) ist ein Frauenheld. Er ist der typische Junggesellen-Playboy, der seit Jahrzehnten Single ist und das Leben genießt. Als er einen neuen Fall bekommt, realisiert er, dass ein Zusammenhang zwischen seiner sexuellen Vergangenheit und den Morden besteht. Ein Serienmörder tötet scheinbar gezielt Frauen mit denen Verdon in der Vergangenheit Sex gehabt hat. Ihm wird der Fall von dem jungen aufstrebenden FBI-Agenten Vokovich (Christian Slater) abgenommen und von seinem Vorgesetzten (Ving Rhames) auf unbestimmte Zeit suspendiert. Schließlich rückt er selbst in den Blick des Ermittlers und wird zum Hauptverdächtigen, obwohl er teilweise Alibis vorweisen kann. Um seinen Namen reinzuwaschen und seine Existenz nicht zu verlieren, ist er gezwungen, sich mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren und den Killer auf eigene Faust außerhalb des Gesetzes zu jagen.

Kritik
Für The River Murders - Blutige Rache wurde im Vorfeld wenig bis gar keine Werbung betrieben und auch das Budget ließ nicht darauf schließen, dass der Film hohe Erwartungen im Bereich Thriller/Krimi erfüllen kann. Man kann aber im Nachhinein sagen, dass der Film eine solide Leistung abliefert. Er gehört zwar nicht zu den großen Filmen in seinem Genre, aber insgesamt kann man ruhig mal einen Blick wagen.

Die Story ist insgesamt wenig durchdacht und unschlüssig, aber dennoch recht spannend sowie düster gestaltet. Durch die doch sehr temporeiche Erzählstruktur kommt im Großen und Ganzen wenig Langeweile auf, doch fehlte uns die gewisse Wendung im Film. Diese fehlt hier im vollen Maße und er bietet dadurch wenig Überraschungsmomente und auch kaum Spielraum. Viele Klieschees aus den 20er Jahre über den Bereich Serienkiller werden hervorgeholt und zum tausendsten Male in den Mittelpunkt gestellt. Dem Film fehlt es an Individualität und dem besonderen etwas.

Die schauspielerischen Darbietungen sind gut und Christian Slater überzeugt durch seinen doch sehr sarkastischen Humor in seiner Rolle als Agent Vuckovitch. Die anderen sind hier nicht sonderlich hervorzuheben, sie liefern ihre Rollen zwar solide, aber ohne viele Besonderheiten, ab. Die Szenerie ist gut ausgewählt und wird ebenfalls gut in Szene gesetzt, was besonders den gelungenen Kamerafahrten zu verdanken ist.

Fazit
The River Murders - Blutige Rache kann sicher nicht mit den großen Genreklassikern mithalten, zählt aber auch nicht gerade zu den schlechtesten Werken. Wer sich auf einen Krimi/Thriller einstellt, der wenig Tiefgang bietet und kein überraschendes Ende liefert, wird doch für den einen oder anderen DVD Abend gut bedient sein.

Bewertung: 5/10 Punkten

Sonntag, 21. Oktober 2012

In the Land of Blood and Honey Kritik zum Kriegsdrama von Angelina Jolie

Handlung
In the Land of Blood and Honey spielt vor dem Hintergrund des Bosnienkrieges, der zwischen 1992 und 1995 die Balkanstaaten auseinanderriss. Er erzählt die Geschichte von Danijel (Goran Kostić) und Ajla (Zana Marjanović), die auf entgegengesetzte Seiten eines brutalen ethnischen Konflikts geraten. Danijel ist bosnischer Serbe, er arbeitet bei der Polizei. Ajla ist Bosniakin, eine bosnische Muslimin also, und Künstlerin. Danijel und Ajla sind vor dem Krieg ein Paar, aber die Gewalt, die das Land überrollt, macht auch vor ihrer Beziehung nicht halt. Nur ein paar Monate nach Kriegsbeginn wird Daniel Soldat, ausgerechnet im Regiment seines Vaters Nebojsa Vukojevich (Rade Šerbedžija), eines Generals in der Armee der serbischen Republik (VRS). Danijel trifft Ajla erst wieder, als Soldaten unter seinem Kommando sie, ihre Schwester Lejla (Vanesa Glodjo) und deren Baby aus Ajlas Apartment treiben. Ajla wird zur Gefangenen von Danijel. Spätestens jetzt nimmt die Liebe des Paares Schaden. Die beiden gehören zu gegnerischen Fronten. Sie wissen weder, ob sie dem anderen trauen können, noch, wo ihre eigenen Loyalitäten liegen.

Kritik
versuchte in ihrem Regiedebüt ein ganz neues Thema anzuschneiden und damit die Zuschauer aufzuwecken. Mit fast 124 Minuten Länge denkt man zuerst, dass der Film bestimmt nach einiger Zeit sehr ermüdend auf den Zuschauer wirkt, aber das ist hier im Großen und Ganzen nicht der Fall. Die Länge ist gut gewählt, nur stören die, wenn auch nur kurz dargestellten, Sexszenen. Sie erfüllen den Film nicht unbedingt mit Wichtigkeit und sorgen deswegen für die eine oder andere Länge im Film.

Die Story für den Film ist gut ausgewählt und doch ordentlich inszeniert worden. Leider wünschte man sich hier ein bisschen mehr Tiefgang in den Alltag der Protagonisten, um mehr Tiefe bei dem Zuschauer zu erreichen. Leider fehlen auch die Spannung und der Anspruch im Film, weil doch das Hauptaugenmerk auf die beiden Hauptdarsteller gelegt wurde. Zudem bekommt man wenig Hintergrundinformation über den Krieg und die Denkweisen einzelner Darsteller.

Nach einigen Minuten fällt auf, dass der Film eine Mischung aus vielen Genrearten ist und so nicht nur die Romanze oder den Kriegsfilm im Vordergrund stellt, sondern auch die Action, die hier aber leider ein wenig zu kurz geraten ist. Was uns außerdem im Film gefehlt hat, sind die einzelnen bzw. individuellen Vorstellungen der Charaktere. Sie wollen eigentlich insgesamt gut dargestellt sein und in ihren Rollen überzeugen. Doch können sie das nicht richtig, weil die Dialoge doch sehr unstrukturiert sind und das Drehbuch einige Fehler aufweist. Dadurch wirken die Darsteller häufig sehr laienhaft und nicht richtig durchdacht.

Hervorzuheben ist die Sicht der Frauen, die in ihrem Leben viel durchmachen müssen und die Ungleichstellung über sich ergehen lassen.

Fazit
Man merkt das Jolie viel Herz in diesen Film gesteckt hat, doch fehlt es vielen Szenen an Tiefgang. Es fehlen Hintergrundinformationen über den Krieg und auch die Darsteller glänzen nicht immer in ihren Rollen.

Bewertung: 5/10 Punkten

Sonntag, 14. Oktober 2012

Headhunters Kritik zum skandinavischen Action-Thriller

Handlung
Roger Brown (Aksel Hennie) scheint ein Mann zu sein, der alles hat. Er ist Norwegens erfolgreichster Headhunter, mit der wunderschönen Galleristin Diana (Synnøve Macody Lund) verheiratet, besitzt eine unglaubliche Villa - doch er lebt über seinen Verhältnissen. Um sich den luxuriösen Lebensstil zu leisten stiehlt er Kunstobjekte. Bei einer Vernissage stellt seine Frau ihm Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau) vor. Dieser ist nicht nur der perfekte Kandidat für den Vorsitz des GPS-Unternehmens Pathfinder, für das Roger geeignete Leute sucht. Greve ist auch in Besitz eines sehr wertvollen Gemäldes. Roger sieht seine große Chance gekommen, endlich finanziell unabhängig zu werden und beginnt, den größten Coup seines Lebens zu planen. Doch bald kommt es zu Problemen - und dies nicht nur in finanzieller Hinsicht, denn Roger scheint sich mit dem Plan übernommen zu haben.

Kritik
Headhunters ist ein rasanter Krimi-Thriller, der einen von der ersten Minute an packt. Die Stimmung, die der skandinavische Filme herüber bringt, ist sowohl rasant als auch abwechslungsreich.

Die Story ist sehr gut durchdacht und bietet eine Mischung aus Spannung und Gefährlichkeit. Diese Kombination verleiht dem Film eine actionreiche Atmosphäre und einen guten Spannungsbogen. An einigen Stellen kann man nicht ganz Realität mit Film vergleichen, was aus unserer Sicht sehr schade ist. Denn häufig dachte man sich, dass ist einfach nur Fiktion und im wirklichen Leben nicht ansatzweise so. Die Szenen wirkten dadurch häufig übertrieben und ein klein wenig dick aufgetragen.

Die Charaktere sind in ihren Dialogen sehr witzig und auch verrückt, wodurch nie Langeweile im Film aufkommt. Der Hauptdarsteller ist in seiner Rolle sehr markant und fesselt den Zuschauer durch seine schauspielerischen Darbietungen. Sobald die actionreichen Szenen beginnen sorgt der Film durch seinen sehr schwarzen Humor und bringt dadurch den Zuschauer durch eine Vielzahl von skurrilen Szenen, ohne dabei ins lächerliche abzudriften.

Das Finale bietet dann nochmal richtig Tiefgang und ist überaus hervorzuheben. Dieses Happy End beendet den Film im richtigen Maß und verleiht dem Ganzen ein gut gesetztes Ende.

Fazit
Ein höchst unterhaltsamer skandinavischer Krimi-Thriller, der mit seinen Dialogen sowie Darstellern punkten kann. Die Mischung aus Action und schwarzen Humor ist hier überaus gut gelungen.

Bewertung: 8/10 Punkte

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Texas Killing Fields Kritik zum Thriller mit Sam Worthington, Jeffrey Dean Morgan und Chloë Grace Moretz

Handlung
Ein Detective des New York Police Department () wird in die Golfregion versetzt, um dort seinem Kollegen Jake () bei der Untersuchung einer Mordserie zu helfen. Insgesamt werden dem Serientäter 70 Todesopfer in den letzten 20 Jahren zugeschrieben. Die beiden Cops entdecken bald eine Verbindung zu einem Fall in Texas, den berüchtigten Killing-Fields-Morden. Damals wurden vier Leichen, die exakt gleich positioniert wurden, in League City gefunden. Der Fall wurde niemals aufgeklärt, zwei der toten Körper sind bis heute nicht identifiziert. Während Brian sich mit Mikes Ex-Frau Pam (), ebenfalls Polizistin, auf die Jagd nach dem Serientäter begeben will, konzentriert der sich strikt auf den neuen Einzelfall. Eine weitere mögliche Spur ergibt sich, als die Polizisten bei der Familie der Ausreißerin Anne () vorbeischauen. Als Anne verschwindet, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung...

Kritik
Texas Killing Fields gehört wieder zu den Filmen, wo das Drehbuch die größte Schwäche des Filmes ist. Es werden verschiedene Genre vereinigt, so will der Film zum einen ein Drama sein, aber auch ein Krimi sowie Thriller. Die Idee hierbei ist ja gar nicht mal so schlecht, aber irgendwie haben die Umsetzungen nicht ganz funktioniert. Die Idee, der Genrevermischung, ist auch nicht neu und wurde in vielen Filmen schon besser angewandt.

Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre, die durch die düsteren Kulissen gut zum einsatzgebracht wird. Dadurch erhöhte sich an der einen oder anderen Stelle die Spannung und riss einen förmlich mit.

Die Story plätschert so vor sich hin und beinhaltet viele Logigfehler. Besonders zum Anfang ist der Film sehr lahm und kommt erst später in fahrt. Wer aber hier viel Action erwartet wird vermutlich ziemlich enttäuscht, denn die Handlung wird hier ziemlich ruhig für den Zuschauer erzählt. Es werden viele Nebendarsteller genauestens dargestellt, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben. Dies ist aber gar nicht schlimm, sondern verleiht den Film eine gewisse tiefe. Manche Aktionen der Hauptdarsteller waren manchmal nicht ganz nachvollziehbar und wirkten auch sehr unbeholfen. Damit sprechen wir besonders die Polizeiarbeit in diesem Film an, die nicht wirklich der Realität entspricht.

Die Hauptdarsteller Sam Worthington und Jeffrey Dean Morgan spielen ihre Rollen sehr überzeugend und wurden für den Film gut ausgewählt. Die musikalische Untermalung ist auch gut gelungen und passt atmosphärisch gut in den Film.

Fazit
Texas Killing Fields baut an einigen Stellen viel Spannung auf und die Darsteller können in ihren Rollen überzeugen. Trotzdem bietet das Drehbuch wenig neues und plätschert so vor sich hin. Auch einige Logigfehler sind im Film enthalten und machen ihn dadurch nicht zu einem Thriller der besonderen Art.

Bewertung: Punkte 6/10

Dienstag, 9. Oktober 2012

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele Kritik zum Action-Drama mit Jennifer Lawrence

Handlung
In der nahen Zukunft ist die USA zusammengebrochen. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung, die jedes Jahr grausame Gladiatorenspiele veranstaltet, bei der nur eine einzige Person überlebt. 24 Jugendliche aus 12 verschiedenen Distrikten nehmen an den Spielen teil. Als die kleine Schwester der sechzehnjährigen Katniss (Jennifer Lawrence) antreten soll, nimmt Katniss ihren Platz ein. Ebenfalls ausgewählt wurde der Junge Peeta (Josh Hutcherson), den sie seit ihrer frühesten Jugend kennt. Obwohl sie befreundet sind und Peeta ihr vor Turnierbeginn sogar seine Liebe gesteht, verlangen die Regeln des Spiels, dass sie von nun an Feinde auf Leben und Tod sein müssen. Zusammen versuchen sie, die Regeln zu umgehen und gemeinsam lebend dem perfiden Spiel zu entkommen...

Kritik
Bevor der Film überhaupt in die Kinos kam, wurde im Vorfeld ganz groß die Werbetrommel gerührt, sodass man eigentlich keine andere Wahl hatte, als sich den Film irgendwann mal anzuschauen. Mit doch recht großen Erwartungen schauten wir uns dann den Film an und müssen sagen, dass wir doch ein wenig enttäuscht wurden.

Der Anfang ist sehr gut in Szene gesetzt und überzeugt auf emotionaler ebene in voller Länge. Die Story ist sowohl spannend als auch dramatisch, wodurch dem Zuschauer eine gute Mischung geboten wird. Wenn man aber bedenkt, dass der Film auch für das jüngere Publikum bestimmt ist (FSK 12), sind doch einige Szenen sehr Grenzwertig und wirken gerade psychisch sehr auf den Zuschauer. Viele sind mit anderen Erwartungen in den Film gegangen und waren doch sehr schockiert über einige Szenen in Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele.

Die Gewaltszenen sind manchmal so unglaubwürdig dargestellt, dass man kaum nachvollziehen kann, warum der ein oder andere in einer Situation so handelt. Manche Teilnehmer morden so, als wenn sie in ihrem leben noch nie was anderes gemacht haben. Die Überlegung überhaupt Kinder antreten zu lassen, damit diese sich bis auf den Tod bekämpfen können, wirkt doch schon ziemlich verstörend.

Fazit
Die Idee, um die sich Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele dreht ist schon ziemlich fragwürdig, denn der Film ist ab 12 Jahren Freigegeben und handelt davon, wie sich Kinder gegenseitig umbringen, um selbst am leben zu bleiben. Das ganze erinnert stark an einen japanischen Splatter Film namens Battle Royale aus dem Jahr 2000, wo sich ebenfalls Kinder auf äußerst brutale weise gegenseitig hinrichten. Nichtsdestotrotz ist die Umsetzung des Films gelungen, nur muss jeder selbst entscheiden, ob nach den Hintergrund der Grundidee, 12-Jährige den Film schon sehen sollten.

Bewertung: 8/10 Punkte

Sonntag, 7. Oktober 2012

Dark Tide Kritik zum Hai-Thriller mit Halle Berry

Handlung
Kates (Halle Berry) Karriere als führende Hai-Expertin Südafrikas ist ins Stocken geraten, nachdem ihr Tauchpartner bei einer Exkursion von einem Hai getötet wurde. Ein Jahr ist seitdem vergangen und Kate, die auch als „Haiflüsterin“ bezeichnet wird, war seit der tödlichen Attacke nicht mehr beim tauchen, da sie sich für den tragischen Unfall verantwortlich fühlt. Als die Bank Kates Boot beschlagnahmen will, bekommt sie Hilfe von ihrem Ex-Freund Jeff (Olivier Martinez). Er unterbreitet Kate ein lukratives Geschäft: Sie soll eine Tauchtour für einen reichen Geschäftsmann leiten, der den ultimativen Kick im freien Tauchen mit Haien sucht. Um ihr Boot und somit ihre Existenz zu retten, willigt Kate trotz ihrer bestehenden Zweifel in den Vorschlag ein. Das Ziel für den einzigartigen Tauchgang soll der weltweit gefährlichste Tummelplatz der Haie werden: Shark Alley…

Kritik
Wir beginnen erst mal mit dem Anfang von Dark Tide, der sehr gut gelungen ist, denn es gibt hier sehr gute Aufnahmen von den Haien. Diese wurden sehr schön inszeniert und sind an dieser Stelle auch nicht animiert oder so. Schon alleine mit diesen Szenen hatte man noch das Gefühl, dass der Film bestimmt gut werden wird, denn die Tieraufnahmen sind wirklich gut gelungen. Doch dem ist ganz und gar nicht so.

Die Dialoge nehmen von Minute zu Minute ab und wirken einfach sehr unecht und gestellt. spielt anfangs ihre Rolle noch sehr überzeugend, aber auch hier findet nach und nach eine Verschlechterung statt. Das ist sehr, sehr schade, da man doch gerade von ihr anderes gewohnt ist. Gerade die sprunghafte Charakterentwicklung von lässt einen doch in der einen oder anderen Minute ganz schön ins Grübeln kommen.

Dadurch, dass auch die Dialoge immer unschlüssiger werden, wirkt auch der ganze Inhalt sehr unstrukturiert und wenig nachvollziehbar. Und nachdem dann das "Finale" vorbei war, kam bei uns erst mal Erleichterung auf, dass man den Film doch im Ganzen geschafft hat.

Die Geschichte ist ja eigentlich ganz spannend und recht interessant, doch wurde sie nicht mit diesem Potential umgesetzt und beinhaltet viele Längen.

Fazit
Wenn man nur nach den Tieraufnahmen am Anfang und einige andere während des Filmes geht, ist der Film ganz ansehnlich. Schaut man sich aber die Story und die Dialoge sowie einige Darsteller genauer an ist Dark Tide eher so gar kein Vorzeigefilm in seinem Genre. Den sollte man sich, wenn überhaupt, höchstens einmal ansehen und dann reicht es aber auch.

Bewertung: 4/10 Punkte

Cleanskin - Bis zum Anschlag Kritik zum Thriller mit Sean Bean

Handlung
Der Selbstmordattentäter Ash (Abhin Galeya) ist Mitglied einer radikalen Terrorzelle. Die Organisation plant eine Reihe von Anschlägen in London. Der erfahrene Undercover-Agent Ewan (Sean Bean) wird darauf angesetzt Ash inklusive seiner Terrorzelle hoch zu nehmen. Die Regierungsbeamtin Charlotte McQueen (Charlotte Rampling) gibt Ewan dabei alle Freiheiten. Der Geheimagent darf auf Sonderbefehl jenseits des Gesetztes handeln, um die gefährlichen Terroristen zu stoppen. Die Suche nach Ash erweist sich jedoch schwieriger als zunächst angenommen. Der Kopf der Terrororganisation ist ein sogenannter "Cleanskin", ein radikaler Terrorist, der keine Vorstrafen hat und den Behörden bisher völlig unbekannt war. Somit entspricht er nicht dem typischen Täterprofil, was ihn umso unberechenbarer macht. Ein Wettlauf gegen die Zeit und vor allem gegen die tickende Bombe beginnt. Ewan muss immer riskanter und brutaler vorgehen, um die Terroristen noch rechtzeitig zu stoppen. 

Kritik
Von der Handlung aus gesehen, bietet Cleanskin - Bis zum Anschlag nicht viel Neues oder Innovatives und es geht wieder einmal um den Kampf gegen den Terror. Doch bietet er durch seine Darstellungsweise viel Spannung und handgemachte Action.

Sean Bean spielt seine Rolle als Geheimagenten sehr gut und kann als Ewan überzeugen. Auch Abhin Galeya, welcher den fantastischen Islamisten Ash spielt, liefert eine sehr gute Leistung ab und ist fast mehr im Film zu sehen als Bean. Die Entwicklung von ihm ist gut gelungen, denn sie zeigt sowohl die Selbstzweifel von ihm als auch den Willen, sein Leben für die Sache zu opfern.

Es gelingt zudem eine überraschende Darstellungsweise über die andere Seite des Terrors zu zeigen und stellt dadurch nicht nur die eine Seite der Medaille dar. Dies geschieht im Allgemeinen sehr fair und beleuchtet von beiden Seiten die Motive der jeweiligen Protagonisten. Leider ist die Handlung bis zum Ende hin vorhersehbar und bietet dadurch nichts Neues und kaum Spannung. Manchmal wirkt der Film auch ein kleinwenig unübersichtlich und die Szenen sehr konstruiert.

Der Film hat aufjedenfall potential und ist in sich auch sehr stimmig, doch hätte man in der einen oder anderen Szene einfach mehr herausholen können.

Fazit
Dennoch ist Cleanskin - Bis zum Anschlag ein spannender und unterhaltsamer Actionfilm, der mit seinen Darstellern und der Herangehensweise an die Thematik überzeugen kann.

Bewertung: 7/10 Punkte

Jackie Brown Kritik zum Krimi von Quentin Tarantino

Handlung
Jackie Brown (Pam Grier) ist Stewardess, doch leider verdient sie zu wenig Geld. Deshalb arbeitet sie für den Waffenhändler Ordell Robbie (Samuel L. Jackson). Der hat sein Vermögen in Mexiko angelegt und lässt sich von Jackie Brown Bargeld in die USA schmuggeln. Als Jackie eines Tages kontrolliert wird, fliegt sie mit 50.000 Dollar und ein paar Gramm Kokain im Handgepäck auf. Der Bundesbeamte Ray Nicolet (Michael Keaton) schlägt Jackie einen Deal vor: Sie soll ihren Auftraggeber Ordell Robbie ans Messer liefern und bekommt dafür Straffreiheit zugesichert...

Kritik
Jackie Brown ist wieder einer DER Filme von Quentin Tarantino, die man gesehen haben sollte. Nicht nur die Auswahl der Songs, die in diesem Film brillant zum Einsatz kommen und perfekt ausgewählt wurden, nein….auch die überaus durchdachten Dialoge, die mit Witz und Ironie überzeugen, wenn auch nicht so, wie in anderen Tarantino Filmen. Vorlage war das Buch von Elmore Leonard, was Tarantino dazu brachte, den Film auf die Kinoleinwand zu bringen und das mit großem Erfolg.

Durch die Auswahl der Schauspieler, wie z.B. Robert De Niro oder Samuel L. Jackson, bietet der Film eine gute Mischung zwischen Spannung und Ironie. Vielleicht gelingt Tarantino zu wenig eine passgenaue Sicht auf die Protagonisten zu zeigen, da er manchmal zu viel Augenmerk auf die Hauptdarstellerin gelegt hat.

Man muss aber auch sagen, dass der Film eher zu den unbekannten und ruhigen Filmen von Tarantino gehört. Die Story ist im Großen und Ganzen einfach gehalten und dreht sich im Großteil des Films um das liebe Geld. Er versuchte einfach mit diesem Film eine andere Richtung einzuschlagen ohne dabei wirklich seinen Stil zu verlieren und das gelingt ihm auch ganz gut. Im Vergleich zu seinen anderen Werken ist Jackie Brown eher einfühlsam und bietet nicht so viel Humor, wie man es aus seinen anderen Filmen gewohnt ist.

Was man an den Film vielleicht auch kritisieren sollte ist eindeutig die Länge, denn im Allgemeinen hätte man die Story auch in 120Min. erzählen können und das wäre völlig ausgereichend gewesen. So hat er doch in der einen oder anderen Szene seine Längen.

Fazit
Ein gelungener Film, der in seiner Machart so ganz anders ist, als man es von Tarantino gewohnt ist. Selbst nach 30 Jahren kann er das Publikum immer noch begeistern und komplexe Darsteller sowie tolle Dialoge bieten.

Bewertung: 8/10 Punkten

Apocalypse Now Kritik zum Kriegsfilm von Francis Ford Coppola

Handlung
1969, Vietnamkrieg: Captain Benjamin L. Willard (Martin Sheen) wird beauftragt, den abtrünnigen Colonel Walter E. Kurtz (Marlon Brando) zu töten, der im Dschungel Kambodschas über sein eigenes Reich herrscht. Von Saigon aus macht sich Willard per Patrouillenboot zusammen mit Chief Petty Officer Philips (Albert Hall), dem nervenschwachen Saucier Jay Hicks (Frederic Forrest), dem Greenhorn und Surfer Lance B. Johnson (Sam Bottoms) und dem siebzehnjährigen Tyrone Miller (Laurence Fishburne) auf den Weg durch die grüne Hölle, den Tod und die Verzweiflung als Begleiter stets an ihrer Seite.

Kritik
Es sind jetzt schon über 30 Jahre vergangen seit Francis Ford Coppolas Apocalypse Now im Kino erschienen ist und noch immer ist er einer der Vorreiter in der Filmgeschichte. In einfache Worte gefasst ist Apocalypse Now ein schlicht und ergreifender Kriegsfilm, der mit eindrucksvollen Bildern ebenfalls Punkten kann. Er bringt in seiner Handlung und Darstellungsweise herüber, was der Krieg wirklich bedeutet hat.

Man wird förmlich in den Film hereingezogen und die schauspielerischen Darbietungen überzeugen in vollem Maße. Der Film bietet angefangen beim Drama auch Abenteuer sowie Action. Nach mehreren Minuten driftet er dann immer mehr in die Psycho-Schiene ab und nimmt den Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit.
Die Dialoge sind gut durchdacht und überzeugen in ihrer Wertigkeit. Sowie auch die Musik, die immer zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt wird und die Szenen dadurch besser untermalt werden. Ganz klar dominiert dieser Film in seinem Genre als Kriegsfilm und sollte aufjedenfall gesehen werden, wenn man ein großer Fan solcher Filme ist.
Dem Film gelingt es eine gute Spannung aufzubauen und nie langatmig zu wirken. Man fühlt sich die ganze Zeit unterhalten und hat nie das Gefühl, wie bei manch anderen Filmen, dass der Film zu wenig bietet. Unserer Meinung nach ist Apocalypse Now auf die Minute genau abgepasst.

Fazit
Ein Kriegsfilm den man gesehen haben sollte und der einen so schnell nicht mehr loslässt. Spannung von Anfang bis zum Ende sowie eine brillante Darstellung der Schauspieler. Der Vorreiter im Bereich der Kriegsfilme.

Bewertung: 9/10 Punkte