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Dienstag, 8. Januar 2013

Katy Perry: Part Of Me Kritik zum Musikfilm mit Katy Perry

Handlung
Katy Perry ist der lebende Beweis dafür, dass man alles erreichen kann, wenn man nur sich selbst treu bleibt! Lernen Sie die echte Katy Perry kennen und erfahren Sie mehr darüber, wie dieses ganz normale kalifornische Mädchen mit den großen Träumen zu einem der größten Stars der Welt wurde. Dieser Film ist die einmalige Gelegenheit mitzuerleben, wie Katy Perrys Teenager-Traum in Erfüllung geht!

Kritik
Wenn man sich auf der Rückseite der 3D Blu-ray die Handlung durchliest fällt einem auf, das man hier damit anpreist, die „echte“ Katy Perry kennenzulernen.

Nach der Sichtung des Films, hatten wir nicht das Gefühl die echte und lebensnahe Katy Perry kennengelernt zu haben. Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, dass alle Szenen genauestens inszeniert wurden und es keine einzige gibt, wo man sagen könnte: "Oh hier hat sie mal nicht damit gerechnet, dass sie gefilmt wird". Es ist wirklich schade, dass alles so unecht und gezwungen rüberkommt.

Optisch gesehen überzeugt der Film in voller Länge und kann auch Akustisch einiges aufweisen. Es wird einem als Zuschauer näher gebracht, wie anstrengend und aufreibend eine Tournee abläuft und das selbst die größten Künstler immer noch großes Lampenfieber haben, bevor sie dann lächelnd auf die Bühne gehen und eine großartige Show abliefern. Der eine oder andere Ohrwurm bleibt aufjedenfall nach den ca. 93 min. erhalten und man fühlt sich auch gut unterhalten.

Fazit
Katy Perry: Part Of Me ist Immer noch weitaus besser als Justin Bieber 3D - Never Say Never und trotzdem fehlte dem Film das gewisse Etwas. Musikalisch und bildtechnisch überzeugt der Film allemal, wobei wir ihn uns kein 2. oder 3. Mal angucken müssten.

Bewertung: 6/10 Punkten

Dienstag, 13. November 2012

Einmal ist Keinmal Kritik zur Action-Komödie mit Katherine Heigl

Handlung
Die gerade arbeitslos gewordene Stephanie Plum braucht dringend einen neuen Job. Cousin Vinnie, Inhaber einer Kautionsagentur, sperrt sich kurz, gibt aber schließlich nach und lässt Stephanie einen kranken Mitarbeiter vertreten. Plötzlich ist das Jersey-Girl Kopfgeldjägerin und soll einen mordverdächtigen Cop aufspüren und festsetzen. Dass es sich beim Gesuchten Joe Morelli um ihren Ex-Lover handelt, ist dabei von Vorteil, dass Kugeln fliegen und Menschen sterben, eher nicht.

Kritik
Wieder einmal ein Film, der es durch eine Romanlvorlage in die Kinos geschafft hat und dann auch noch mit einer wunderbaren Besetzung. hat nun schon in einigen Komödien mitgespielt und fast immer haben diese uns in ihrer Form überzeugt. Bei Einmal ist keinmal müssen wir aber leider ein paar Abstriche in der Punktebewertung machen, weil hier einige Sachen nicht so gut herüber gebracht werden.

Der erste große Kritikpunkt ist, dass in Einmal ist Keinmal kaum Spannung aufkommt. Da der Trailer anderes vermuten ließ, waren wir diesbezüglich doch etwas enttäuscht. Nach ca. 20min. weiß man schon wie der Film zu Ende geht und das ist doch ein wenig demotivierend. Die, wenn man es so ausdrücken kann, besten Witze wurden größten Teils im Trailer gezeigt und der Rest ist ein wenig plump und einfallslos.

Die Erzählweise der beiden Hauptcharaktere wird nett dargestellt, wobei irgendwie das Gefühl aufkommt, dass die beiden nicht wirklich harmonieren. Trotzdem hat uns der Film ganz gut unterhalten. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, aber durch die Darsteller wirkt er interessant und unterhaltsam. Er gehört jetzt nicht zu den großen in seinem Genre, aber man kann ihn sich beruhigt einmal angucken, alleine schon wegen Katherine Heigl.

Fazit
Eine seichte Komödie ohne große Spannung , die einen aber trotzdem gut unterhält und sich nicht in die Länge zieht.

Bewertung: 6/10 Punkten

Montag, 12. November 2012

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Texas Killing Fields Kritik zum Thriller mit Sam Worthington, Jeffrey Dean Morgan und Chloë Grace Moretz

Handlung
Ein Detective des New York Police Department () wird in die Golfregion versetzt, um dort seinem Kollegen Jake () bei der Untersuchung einer Mordserie zu helfen. Insgesamt werden dem Serientäter 70 Todesopfer in den letzten 20 Jahren zugeschrieben. Die beiden Cops entdecken bald eine Verbindung zu einem Fall in Texas, den berüchtigten Killing-Fields-Morden. Damals wurden vier Leichen, die exakt gleich positioniert wurden, in League City gefunden. Der Fall wurde niemals aufgeklärt, zwei der toten Körper sind bis heute nicht identifiziert. Während Brian sich mit Mikes Ex-Frau Pam (), ebenfalls Polizistin, auf die Jagd nach dem Serientäter begeben will, konzentriert der sich strikt auf den neuen Einzelfall. Eine weitere mögliche Spur ergibt sich, als die Polizisten bei der Familie der Ausreißerin Anne () vorbeischauen. Als Anne verschwindet, nehmen die Ereignisse eine dramatische Wendung...

Kritik
Texas Killing Fields gehört wieder zu den Filmen, wo das Drehbuch die größte Schwäche des Filmes ist. Es werden verschiedene Genre vereinigt, so will der Film zum einen ein Drama sein, aber auch ein Krimi sowie Thriller. Die Idee hierbei ist ja gar nicht mal so schlecht, aber irgendwie haben die Umsetzungen nicht ganz funktioniert. Die Idee, der Genrevermischung, ist auch nicht neu und wurde in vielen Filmen schon besser angewandt.

Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre, die durch die düsteren Kulissen gut zum einsatzgebracht wird. Dadurch erhöhte sich an der einen oder anderen Stelle die Spannung und riss einen förmlich mit.

Die Story plätschert so vor sich hin und beinhaltet viele Logigfehler. Besonders zum Anfang ist der Film sehr lahm und kommt erst später in fahrt. Wer aber hier viel Action erwartet wird vermutlich ziemlich enttäuscht, denn die Handlung wird hier ziemlich ruhig für den Zuschauer erzählt. Es werden viele Nebendarsteller genauestens dargestellt, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben. Dies ist aber gar nicht schlimm, sondern verleiht den Film eine gewisse tiefe. Manche Aktionen der Hauptdarsteller waren manchmal nicht ganz nachvollziehbar und wirkten auch sehr unbeholfen. Damit sprechen wir besonders die Polizeiarbeit in diesem Film an, die nicht wirklich der Realität entspricht.

Die Hauptdarsteller Sam Worthington und Jeffrey Dean Morgan spielen ihre Rollen sehr überzeugend und wurden für den Film gut ausgewählt. Die musikalische Untermalung ist auch gut gelungen und passt atmosphärisch gut in den Film.

Fazit
Texas Killing Fields baut an einigen Stellen viel Spannung auf und die Darsteller können in ihren Rollen überzeugen. Trotzdem bietet das Drehbuch wenig neues und plätschert so vor sich hin. Auch einige Logigfehler sind im Film enthalten und machen ihn dadurch nicht zu einem Thriller der besonderen Art.

Bewertung: Punkte 6/10

Sonntag, 30. September 2012

Unknown Identity Kritik zum Thriller mit Liam Neeson und Diane Kruger

Handlung
Auf einem Kongress in Berlin will sich US-Biologe Dr. Martin Harris (Liam Neeson) mit Kollegen aus dem Ausland treffen. Doch nach einem Unfall und einem mehrtägigen Koma ist sein Leben auf den Kopf gestellt. Seine Frau behauptet, ihn nicht zu kennen, ein anderer Mann hat seine Identität und den Platz an ihrer Seite eingenommen, und mysteriöse Killer machen Jagd auf ihn. Auf der Flucht durch Berlin versucht Harris, das Rätsel zu lösen und mit Hilfe einer Taxifahrerin und eines Ex-Stasi-Mannes sein kollabiertes Leben zu behalten.

Kritik
Irgendwie ist Unknown Identity nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. An manchen Stellen ist die Story unschlüssig und wenig nachvollziehbar. Natürlich kennt man das aus vielen Filmen und dachte sich bei einigen Horror-Produktionen, warum geht sie denn jetzt die Treppe runter und macht nicht was völlig anderes. Aber wie Liam Neeson in manch einer Situation handelt, lässt einen doch ganz schön ins Grübeln kommen.

Wer einen Thriller mit wenig Action erwartet ist an dieser Stelle richtig bedient und mit diesem Film vielleicht auch gut beraten. Doch aufgepasst, denn der Film wirkt an einigen Stellen deswegen sehr eintönig und lahm, besonders durch die fast 2 Stunden Laufzeit.

Spannung wird auf jeden Fall aufgebaut und nimmt einen vom Anfang bis zum Ende hin mit. Scheint man auf eine Lösung gekommen zu sein, wird dies durch eine unerwartete Szene vernichtet und man rätselt bis zum Schluss mit, was da nun eigentlich gelaufen ist. Unkown Identity hält sich die ganze Zeit auf einem Niveau und bietet den Zuschauern einen angenehmen Thriller.

Dieser Film ist aber wieder ein gutes Beispiel, dass man ohne viel Story und Action, einen großen Erfolg landen kann, wenn man die richtigen Schauspieler an Bord hat. Besonders die Kulisse von Berlin und der ein oder andere Darsteller, machen den Film sehenswert.

Fazit
Ein Thriller ohne viel Action mit einem Liam Neeson, der einen ganz gut unterhält. Kein allzu großer Film, aber einen den man sich an einem Samstagabend ruhig mal anschauen kann.

Bewertung: 6/10 Punkten

Kiss & Kill Kritik zur Action-Komödie mit Katherine Heigl und Ashton Kutcher

Handlung
Ein Urlaub in Südfrankreich mit ihren Eltern soll Jen Kornfeldt helfen, eine Pechsträhne hinter sich zu lassen. Sie lernt den attraktiven, charmanten, humorvollen und weltgewandten Spencer Aimes kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch erst als das Paar in sein Traumhaus eingezogen ist, erfährt Jen am Morgen des 30. Geburtstags von Spencer, wer ihr Mann wirklich ist: ein ehemaliger Topkiller, auf den selbst die besten Hitmen angesetzt sind - und das seit Jahren: Buchstäblich jeder aus ihrem Bekanntenkreis könnte dazugehören.

Kritik
Alles scheint in der bürgerlichen Saubermann Welt in Ordnung zu sein, wäre nicht der eigene Ehemann ein Auftragskiller. Alleine schon bei der Handlung fällt auf, dass diese nicht wirklich einfallsreich ist und man viele Elemente schon etliche Male auf der Leinwand gesehen hat. Dennoch nimmt die Story immer wieder die eine oder andere unvorhersehbare Wendung ein.

Ashton Kutchers Schauspiel ist eher ein schwaches, welches sich im wesentlichen nur darauf bezieht gut auszusehen und in der Rolle als Auftragskiller unterzugehen, da sie einfach nicht zu ihm passt. Dagegen ist Katherine Heigl wieder voll in ihrem Element, die ihren Charme als Komödiendarstellerin zeigt und das nicht zum ersten Mal. Ihre doch sehr tollpatschige Rolle spielt sie sehr gut und ist perfekt auf sie abgestimmt.

Die Dialoge sind im Großen und Ganzen ganz gut und wirken an einigen Stellen sehr amüsant. In der ersten Hälfte des Films gelingt es dem Regisseur die Protagonisten sehr gut in Szene zu setzen und ihre Persönlichkeit zu durchleuchten. In der zweiten Hälfte kommt dann die Wendung und der Film wird zu einem rasanten und doch sehr Klischee behafteten Actionfilm, ohne viel Tiefgang.

Fazit
Leider ist Kiss und Kill kein großes bzw. gutes Kino, was aber durch die temporeiche und leicht komödiantische Unterhaltung überzeugt.

Bewertung: 6/10 Punkten

Sonntag, 23. September 2012

Kriegerin Kritik zum rechtsextremen Drama mit Alina Levshin

Handlung
Jung, weiblich, rechtsradikal. Marisa (20) ist Teil einer Jugendclique der rechtsextremen Szene in einer ostdeutschen Kleinstadt. Auf ihrer Schulter hat sie "Skingirl" tätowiert, vorne ein Hakenkreuz. Marisa schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Schwarze, Politiker, Juden und die Polizei. In Marisas Augen sind sie alle schuld. Sie sind schuld daran, dass ihr Freund im Knast sitzt und alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt. In diesem Sommer wird sich alles ändern. Svenja, ein junges Mädchen, stößt zur Clique und geht Marisa gehörig auf die Nerven. Marisa und ihre Clique geraten mit Jamil und Rasul aneinander - zwei jungen Asylbewerbern, die hier in der Provinz gestrandet sind. Der Streit eskaliert, Marisa ist nicht zu bremsen. Ohne es zu ahnen löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die alles komplett auf den Kopf stellen. Während Svenja immer tiefer in die rechte Szene rutscht, gerät Marisas Weltbild ins Wanken. Sie beginnt sich zu ändern, doch der Weg raus wird härter als sie ahnt.

Kritik
Regisseur und Drehbuchautor David Wnendt produzierte den Film nicht einfach ohne weitere Hintergrundinformationen sondern recherchierte über Jahre hinweg, um ein authentischen Film erschaffen zu können. Dies bekommt man bei den fast 106 min. Laufzeiten auch mit, aber leider wirkt der Film dadurch keineswegs authentischer und bringt dem Zuschauer auch nicht unbedingt zum Nachdenken. Die Botschaft des Filmes wird viel mehr klischeebehaftet dargestellt und zeigt einem nichts Neues bzw. unbekanntes. Gründe, warum die Hauptdarstellerin in die Rechtsextreme Szene geht, sind hier zum einen Rebellion gegen die Familie sowie Hass gegen alles und jeden. Viel mehr möchte der Film die Thematik aufgreifen, dass auch viele Frauen in der rechtsextremen Szene sind.

Alina Levshin spielt ihre Rolle sehr gut und überzeugend. Insgesamt wird auch die Problematik ganz gut herüber gebracht und durch wirkungsvolle Bilder in Szene gesetzt. Dadurch entwickeln sich auch in einigen Darstellungen viele Spannungsmomente. Nur wirkt der Wechsel der Hauptdarstellerin sehr unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, wodurch das ganze ziemlich unecht rüberkommt.

Leider überzeugen auch die Dialoge nicht wirklich und die anderen Darsteller zeigen nicht gerade die beste Schauspielkunst. Man wird zudem das Gefühl nicht los, dass man das meiste irgendwo schon mal gesehen hat.

Fazit
Die Kriegerin kann man sich aufjedenfall mal angucken, besonders wenn man sich auch für diese Thematik interessiert. Es wird eine gute Sicht auf die Problematik, Frauen in dieser Szene, gezeigt und die Protagonistin überzeugt in ihrer Rolle. Trotzdem wirkt der Film sehr klischeebehaftet und auch das Drehbuch ist in einigen Szenen nicht ganz nachvollziehbar.

Bewertung: 6/10 Punkten

Samstag, 22. September 2012

Dark Shadows Kritik zur Vampir-Komödie mit Johnny Depp

Handlung
Die zerrütteten Nachfahren der Familie Collins haben alle ihr eigenes, dunkles Geheimnis: Matriarch Elizabeth Collins Stoddard () hat die Hausbesuch-Psychiaterin Dr. Julia Hoffman () geholt, damit diese ihr bei ihren Familienproblemen hilft. Im Anwesen wohnen auch der Bruder von Elizabeths, der Tunichtgut namens Roger Collins (), ihre rebellische Teenie-Tochter Carolyn Stoddard () sowie Rogers aufsässiger 10 Jahre alter Sohn David Collins (Gulliver McGrath). Barnabas Collins () ist vielleicht ein Vampir, aber er beginnt die Familie wieder zu vereinen.

Kritik
Tim Burton gehört zu den Fantasie Regisseuren überhaupt und man hat doch schon ziemlich hohe Erwartungen, wenn man sich einen seiner Filme anschaut. Erst mal kommen wir zu den positiven Dinge, die einen hier erwarten. Die Atmosphäre, Kostüme und Kulisse des Films sind wie immer bei Burton sehr gut gelungen und durch viel Farbeinsatz sehr gut in Szene gesetzt. Der Soundtrack ist passend zum Film und die Darsteller übernehmen ihre Rollen überaus gut, besonders Chloë Grace Moretz, welche man z.B. 2013 in der Neuauflage von Carrie sehen wird, spielt ihre Rolle überzeugend. Auch Johnny Depp und Michelle Pfeiffer kann man das gleiche Lob aussprechen.

Jetzt kommen wir auch schon zu den Kritikpunkten, denn so überzeugend die Darsteller auch in ihren schauspielerischen Künsten sind, wirken sie einfach nicht als Team zusammen. Es wirkt alles sehr selbstdarstellend und der Funke springt beim Zuschauer nicht über. Die 113 min. Laufzeit merkt man dem Film sehr an und 20 min. weniger hätten es auch getan.

In einem guten Tim Burton Film muss auch die Handlung Hand und Fuß haben und das ist in Dark Shadows leider nicht der Fall. Alles wirkt sehr lahm und außer ein paar Gags zum Anfang, ist hier nicht viel mit Witz und Humor gearbeitet worden. An ein paar Stellen gibt es zwar was zu Schmunzeln, doch insgesamt fehlen einfach die großen Lacher. Wir sind weitaus besseres von Johnny Depp und Tim Burton gewohnt.

Zum Schluss werden dann noch einige Effekte reingeballert, was eher so rüber kommt, dass man hier nochmal das Budget verprassen musste, als wirklich passend.

Fazit
Dieser Film war bei weitem nicht Tim Burtons bester Film und enttäuschte sehr, da wir mit anderen Erwartungen rangegangen sind. Trotzdem kann man sich Dark Shadows durchaus mal anschauen, wenn nicht schon alleine wegen den überzeugenden Darsteller und der wunderschön, düsteren Kulisse sowie auch aufgrund der Kostüme.

Bewertung: 6/10 Punkten

Dienstag, 18. September 2012

Wedding Planner - verliebt, verlobt, verplant Kritik zur Love-Story mit Jennifer Lopez und Matthew McConaughey

Handlung
In Ihrem Fach macht Mary Fiore (Jennifer Lopez) wirklich keiner etwas vor: Sie ist die beste Hochzeitsplanerin der Stadt. Wer sie engagiert, dem ist ein harmonisches Anlegen im Hafen der Ehe mit allem, was dazugehört, garantiert. Die Ironie des Schicksals will es, dass ausgerechnet die Spezialistin in allen Hochzeitsfragen kein Glück in der Liebe haben will. Romantisch herrscht bei Mary absolute Flaute.

Bis der Arzt Steve () in ihr Leben tritt, als Schutzengel, der sie vor einer herabstürzenden Mülltonne rettet. Für Mary ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch dann muss sie feststellen, dass der Traummann ihres Lebens bereits verlobt ist. Und nicht nur das: Ausgerechnet Mary soll seine bevorstehende Hochzeit organisieren ...

Kritik
Der Wedding Planner ist insgesamt eine gute Love-Story, die im Großen und Ganzen gut umgesetzt wurde, wobei es viele kleine Details gibt, die man hätte anders inszenieren können.

Matthew McConaughey und Jennifer Lopez spielen ihre Rollen ganz gut, nur sind die doch sehr schmalzigen und manchmal unnützen Kommentare/Dialoge der Darsteller sehr ernüchternd. Deswegen hat man auch manchmal das Gefühl, dass die beiden im Film nicht so sehr harmonieren und eher nicht zusammenpassen.

Der Film ist von der Idee her gar nicht mal so schlecht und auch das Love-Story Feeling springt beim Zuschauer über. Trotzdem sind doch die einen oder anderen Szenen zu kitschig dargestellt worden, sodass es zum Schluss einfach nicht mehr glaubwürdig rüber kommt. Ich zu meinem Teil, als Frau, liebe solche Filme, auch wenn sie manchmal überspitzt dargestellt sind, doch auch hier dachte ich mir manchmal- ein bisschen weniger hätte auch gereicht. Außerdem ist die Story größtenteils vorhersehbar, aber das kennt man ja aus vielen Liebesfilmen.

Trotzdem kann man sich diesen Film immer mal wieder anschauen, wenn er entweder im Fernsehen läuft oder man ihn als DVD/BluRay Zuhause hat und sich einen gemütlichen Abend machen möchte.

Fazit
Der Wedding Planner ist jetzt nicht der Liebesfilm überhaupt, aber er überzeugt von seiner Geschichte her und den Bildern, der verschiedenen Kulissen. Insgesamt ein sehenswerter Film, bei dem man sich ganz in Ruhe mal berieseln lassen kann.

Bewertung: 6/10 Punkten

Samstag, 15. September 2012

Das Wunder der Natur Kritik zur Doku aus Sicht von Kindern

Handlung
Zwei Kinder entdecken während ihrer Sommerferien auf dem Land einen versteckten Teich. Schnell werden sie in den Bann dieser faszinierenden Idylle gezogen. Denn in der Fantasie der Kinder werden die Lebewesen dieses Biotops zu wunderbaren Fabelwesen, die ihren Träumen und Albträumen entspringen. So werden in den Augen der Kinder der Teich und seine Bewohner zu einem magischen Königreich faszinierend und unheimlich zugleich. Dieses kurze Ferienabenteuer wird die Kinder für immer verändern...

Kritik
Claude Nuridsany und Marie Pérennou hatten schon vor 15 Jahren einen riesen Erfolg mit der Dokumentation Mikrokosmos - Das Volk der Gräser. Nun versuchten sie sich wieder an einer Dokumentation, die dieses mal aus Sicht der Kinder erzählt wird und verschiedene Facetten der Natur aufzeigen soll.

Wie die Kinder die Natur wahrnehmen und wie wichtig es doch ist, ihnen die Nachhaltigkeit der Natur zu erläutern und ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen, wird in Das Wunder der Natur zum ausdruck gebracht. In dem Medien-Zeitalter, wo wir uns gerade befinden, nimmt doch die Natur einen immer geringeren Stellenwert ein und die Kinder aus den Großstädten können häufig nicht mal mehr einen Apfel von einem Pfirsich unterscheiden. Dafür bietet der Film einige gute Grundlagen und lässt uns mal wieder eine andere Sicht auf die Dinge erfahren.

Der Hauptdrehort des Filmes ist ein Teich, der in seinen verschieden Formen und Farben gezeigt wird. Tiere und Pflanzen werden in ihren paradiesischen Bildkompositionen, beeindruckenden Nahaufnahmen und außergewöhnlicher Blickwinkeln gut in Szene gesetzt. Trotzdem gelingt es dem Film nicht, wie anderen Natur-Dokumentationen, voll und ganz auf die Kulisse einzugehen. Durch den vorhandenen Sprecher wirkt es doch teilweise nicht gut dargestellt und auch die Story wirkt eher deplatziert. Die Idee, einen Film aus den Augen der Kinder zu schildern, gefiel uns recht gut, dies wurde auch in der einen oder anderen Szene gut umgesetzt, allerdings wurden dafür, für eine Dokumentation die beeindruckenden, spektakulären Naturaufnahmen zu sehr vernachlässigt.

Fazit
Das Wunder der Natur bietet interessante neue Sichtweisen durch die kreative Idee, die Natur aus der Sicht von 2 Kindern darzustellen, dafür bleiben allerdings die Aufnahmen etwas auf der Strecke und sind für eine Natur-Doku zu unspektakulär.

Bewertung: 6/10 Punkten

Montag, 27. August 2012

Casino Jack Kritik zum Krimi mit Kevin Spacey

Handlung
Jack Abramoff () ist ein einflussreicher Lobbyist und sorgt tagtäglich für das Wohl seiner Klienten. Irgendwann reicht ihm das nicht mehr aus und er möchte selbst etwas vom vielen Geld abbekommen. Er beschlißt, gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Scanlon () die mächtigsten Männer der Welt zu hintergehen. Es dauert nicht lange, bis der Erfolg eintritt und die beiden mehr Geld haben, als sie ausgeben können. Bei einen der illegalen Deals läuft das Fass dann schließlich über - Jack und Michael finden sich auf einmal im harten Alltag der Unterwelt wieder...

Kritik
Casino Jack kann durch einen brillianten Spacey glänzen, der den erfolgreichen Lobbyisten Jack Abramoff völlig authentisch und mit absoluter Überzeugung verkörpert. Jack Abramoff versteht seinen Job und hat sich ein perfekt funktionierendes Netzwerk durch seine Intelligenz und seine Ideen aufgebaut. Sein großes Laster liegt allerdings in seinem Größenwahn, der letztendlich das durch harte Arbeit aufgebaute Imperium zu Fall bringt.

Die Story von Casino Jack ist sehr interessant, allerdings fehlt an manchen Stellen der gewisse Pepp. Die vielen dialoglastigen Szenen und die äußerst verstrickte Story sorgen dafür, dass der Zuschauer, insbesondere wenn er sich mit dem Thema nicht sonderlich gut auskennt, sehr schnell den Anschluss verliert. Die vielen Namen der Handelspartner und die Komplexität der Story führen leider recht schnell zur Verwirrung. Es ist auch recht schwierig dahinter zu steigen, wie überhaupt der genaue Plan aussieht, den Jack und Michael verfolgen. Ebenfalls undurchsichtig ist für den Zuschauer, in welcher Größenordnung die Geschäftspartner von Jack und Michael spielen, es wird zwar deutlich das sie teils mächtige Politiker sind, aber eine detailliertere Beschreibung, wäre mit Sicherheit besser gewesen, als dass hinzufügen ständig neuer Geschäftsleute. Auch wenn der Film auf wahrer Begebenheit beruht, wäre es warscheinlich besser gewesen, das Ende nicht bereits am Anfang zu verraten. Die Spannung um den Ausgang des Films wird somit auch denjenigen genommen, die bisher nichts von den Machenschaften von Jack Abramoff gehört hatten.

Fazit
Casino Jack bietet eine interessante, sehr komplexe Story und einen exzellenten Kevin Spacey. Wer auf anspruchsvolle Filme steht, der sollte ruhig mal einen Blick riskieren, wenn allerdings Popcornkino ohne viel nachdenken gewünscht ist, wird Casino Jack nicht die richtige Wahl sein.

Bewertung: 6/10 Punkten

Freitag, 17. August 2012

Eddie - The Sleepwalking Cannibal Kritik zur Horrorkomödie

Handlung
Nicht lange ist es her, da wurde Maler Lars () noch gefeiert. Aufgrund seiner kreativen Blockade flieht er in die winterliche Provinz, um als Kleinstadtlehrer zu sich selbst zurück zu finden. Dort trifft er auf den sonderbaren Eddie (), Lars stellt fest, dass der vermeintlich Zurückgebliebene nachts als Schlafwandler Blutbäder verursacht. Vorerst nur unter Tieren, doch wenn es sich ergibt, wird auch vor Menschen nicht halt gemacht. Das schaurige Geheimnis inspiriert Lars und plötzlich gelingt es auch wieder mit den Bildern.

Kritik
Eddie - The Sleepwalking Cannibal ist ein interessanter Mix aus Horror, Comedy, Drama und bietet zwischendurch auch noch eine kleine Liebesgeschichte. Für Freunde des blutigen Kinos hält Eddie ein paar nette Szenen, wie zerlegte Körper bereit, aber auch eine Prise schwarzen Humor bekommt man geboten. Der Künstler Lars (Thure Lindhardt) findet in dem kannibalistisch veranlagten Eddie seine Muse, leider lässt der dänische Schauspieler seine Figur nahezu gänzlich ohne Emotionen auskommen. Sogar das spätere anfreunden mit Eddie the Cannibal, kommt nicht sonderlich glaubhaft daher.

Auch wenn Eddie - The Sleepwalking Cannibal manchmal ganz witzig ist, sollte man keineswegs eine Komödie erwarten. Die Hauptdarsteller Thure Lindhardt und Dylan Smith spielen beide nicht sehr überzeugend und stechen nicht besonders hervor. Dylan Smith spielt seinen schweigsamen Eddie zwar sehr sympathisch und bei weitem besser als Thure Lindhardt Lars verkörpert, aber das reicht noch nicht zum wirklich guten Schauspiel. Die Ironie dabei ist natürlich, dass gerade der Kannibale Eddie, welcher Nachts auf Menschenjagd geht, für den Zuschauer sympathischer wirkt.

Fazit
Die skurrile Thematik ist gar nicht mal so schlecht, allerdings lässt die Umsetzung, trotz des sympathischen Kannibalen, einen völlig kalt.

Bewertung: 6/10 Punkten

Dienstag, 14. August 2012

Total Recall Kritik zum Sci-Fi Remake mit Colin Farrell

Handlung
Total Recall spielt in der Zeit, Ende des 21. Jahrhunderst, in der große Teile der Erde nach globalen Katastrophen zerstört sind. Nur noch zwei Nationen existieren auf der Erde, die Vereinigte britische Föderation und die Kolonie. In der Kolonie lebt das einfache Arbeitervolk zusammen, in der Föderation hingegen, kommt die unter Kanzler Cohaagen () lebende Menschheit zum Vorschein. Doug Quaid () glaubt ein ganz gewähnliches leben in der Arbeiterklasse, als Fabrikarbeiter zu führen. Liiert mit der wunderschönen Lori (), beschließt er eines Tages, nach der Arbeit, die Traumverkäufer von Rekall aufzusuchen. Quaid möchte im implementierten Traum ein Top-Geheimagent sein, während der Prozedur geht allerdings etwas schief. Obwohl die Prozedur umgehend abgebrochen wird, umstellt eine Polizeieinheit den ahnungslosen Quaid. Er hat zwar ungeahnte Fähigkeiten entwickelt, kann aber nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Es scheint, als sei sein ganzes leben nur eine vorgetäuschte Erinnerung. Auf der Flucht bekommt Quaid, welcher eigentlich Carl Hauser Unterstützung von der Rebellin Melina (), die ihn anscheinend besser kennt als er sich selbst...

Kritik
Als erstes stellt man sich wohl die Frage, ob ein Remake des Sci-Fi-Klassikers "Total Recall - Die totale Erinnerung" von 1990 mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, wirklich nötig ist. Eins ist sicher, nach 22 Jahren hat sich die Tricktechnik grundlegend verändert und bietet, durch am Computer entstandene Effekte ganz neue Möglichkeiten. Der größte Unterschied zwischen Remake und Original stellt wohl der Handlungsort dar. Spielte sich ein Großteil des Films von 1990 auf dem Mars ab, hat sich Regisseur Total Recall bietet einen recht düsteren und dreckigen Einblick in die gigantische Welt der Zukunft. Riesige High-Tech Gebäude schweben über den normal gebliebenen Städten und bieten fortschritliche Fortbewegungsmittel und nette Zukunftsgadgets, welche man sich auch für den heimischen Gebrauch gut vorstellen könnte.

Einige bekannte Szenen des Original sind auch hier wieder anzutreffen, haben allerdings einiges an Charme und Innovation einzubüßen. Nicht nur der Mars als Handlungsort wurde gänzlich gestrichen, auch die damit verbundenen Mutanten sucht man vergebens. Stattdessen gibt es, von den Fabrikarbeitern hergestellte, Roboterarmeen en mass. der Konflikt zwischen der reichen Minderheit, welche das perfekte Leben führt und der ausgebeuteten Arbeiterbevölkerung gut zum Vorschein, was aus heutiger Sicht, gar nicht so weit hergeholt ist.

Die düsteren Schattenseiten der visionären Zukunft überwiegen ganz klar den schicken und nützlichen Neuerungen. Der Stil des Films erinnert stark an Steven Spielbergs "Minority Report", vorallem was die Autos anbelangt. Total Recall begibt sich von einer spannenden Action Sequenz in die nächste, unterstüzt von einem stimmigen, donnernden Soundtrack, welcher für so einige Adrenalinschübe sorgt. Verfolgunsjagten gibt es Nonstop, wodurch eine relativ konstante dramatische Spannungskurve gehalten werden kann. Dabei ist allerdings zu bemängeln, dasa im späteren Verlauf die Schusswechsel und Kampfszenen einfach nur noch nerven, es wirkt mit der Zeit nicht mehr sonderlich spektakulär und die Story leidet auch darunter. Anfangs funktioniert es ganz hervorragend, gelungene Kameraaufnahmen und schöne Spezial Effekts sorgen für Stimmung, aber der erste Einbruch kommt schon nach der Magnetschwebebahn Verfolgungsjagd. Danach wäre es schön gewesen noch etwas anderes geboten zu bekommen, als das ständige Katz und Maus Spiel zwischen Lori () und Carl/Doug (). Welches sich ab diesem Zeitpunkt größtenteils in abgespaceten Kulissen abspielt.

Teile des Originals wurden nahezu eins zu eins übernommen, wobei das Remake nie den Charme des Originals erreicht. Der schwarze Humor von Schwarzenegger wird von Farrell in keinster Weise erzielt, bei ihm wirkt alles viel mehr aufgezwungen. Total Recall hat ein enorm hohes Tempo und die Explosionen, Effekte, Schusswechsel und Kampfszenen können sich echt sehen lassen, aber selbst als Action Fan hat man davon irgendwann genug.

Fazit
Wenn man nicht den Vergleich zum Original hätte, wäre Total Recall sicherlich ein wenig besser davon gekommen. Allerdings versucht sich

Donnerstag, 2. August 2012

The Lady - Ein geteiltes Herz Kritik zum biographischen Drama mit Michelle Yeoh

Handlung
"The Lady" basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der burmesischen Streiterin für Demokratie Aung San Suu Kyi (Michelle Yeoh) und ihres Ehemanns Michael Aris (David Thewlis), deren Liebe selbst die größten Distanzen, die längsten Trennungen und ein gefährliches Regime überdauert.

Kritik
Das biographische Drama "The Lady" war ein Wunschprojekt der Hauptdarstellerin Michelle Yeoh, welche im Film die Rolle der Freiheitskämpferin Aung San Suu Kyi verkörpert. Michelle Yeoh, legte dem Regisseur Aung San Suu Kyi in den Mittelpunkt.

Der politische Konflikt, welcher in The Lady hauptsächlich abgehandelt werden sollte, gerät etwas in den Hintergrund, sodass alles nur schemenhaft und zu kurz dargestellt wird. Auf der anderen Seite muss die starke Charakterleistung und die gelungene Inszenierung der Liebesgeschichte gelobt werden. Die Harmonie des Ehepaares Michael Aris David Thewlis und Aung San Suu Kyi Michelle Yeoh ist überzeugend in Szene gesetzt. Michelle Yeoh gelingt es, genau die Gelassenheit und Ruhe auszustrahlen, welche auch Aung San Suu Kyi nachgesagt wurde. 

Fazit
Leider gelingt es The Lady  - Ein geteiltes Herz auf biographischer Seite nich zu überzeugen. Die starke Inszenierung der aufopferungsvollen Liebesgeschichte tröstet zwar etwas über die Laufzeit von 132 Minuten hinweg, allerdings bleibt dadurch auch die eigentliche Hauptthematik auf der Strecke. 

Regie:
Produktionsfirmen: Europa Corp., Left Bank Pictures, France 2 Cinéma, Canal+, France Télévision 
Verleihfirma: Universum Film (UFA) 

Trailer

Bewertung: 6/10 Punkten

Montag, 30. Juli 2012

Red Lights Kritik zum Mystery-Thriller mit Robert De Niro

Handlung
Die beiden Doktoren Tom Buckley (Margaret Matheson (Parapsychologe Simon Silver (), kehrt nach 30 Jahren auf die Bühne zurück. Er ist der bedeutenste Magier aller Zeiten und gibt mit seinen unerklärlichen Methoden, den Wissenschaftlern so einige Rätsel auf...


Tom Buckley (Margaret Matheson (

Parapsychologen Simon Silver ganz hervorragend und vermittelt einen gruseligen Eindruck. Sigourney Weaver ist in ihrer Darstellung der Doktorin Margaret Matheson ganz in ihrem Element und kann sowohl als dominante, erfahrene Wissenschaftlerin, aber auch als eingeschüchterte, verängstigte Frau, die von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird, überzeugen. Auch Cillian Murphy liefert als ehrgeiziger Forscher, welcher unabdinglich an seinem Ziel festhällt, eine solide Leistung ab.

Kommen wir zum riesen Kritikpunkt - Das Ende zerstört den ganzen Film und wirft Fragen über Fragen auf. Alle Geschehnisse ergeben plötzlich überhaupt keinen Sinn mehr. Normalerweise ist ein nicht vorhersehbarer Wandel ja immer sehr zu begrüßen, allerdings macht Red Lights damit alles kaputt. Ein spannender, geheimnisvoller Thriller, der zum Ende hin generell schon immer schwächer wird, schafft es, einfach alles was den Film ausmacht, im Finale gänzlich kaputt zu machen... wirklich schade.

Fazit
Abgesehen vom ernüchternden Ende, bietet Red Lights viel Spannung und Schockmomente (hauptsächlich Knallmomente). Mystery Fans können ruhig mal einen Blick wagen. 

Budget: 15 - 17 Mio. $ 
Regie:
Produktionsfirmen: Nostromo Pictures, Antena 3 Films, Cindy Cowan Entertainment
Verleihfirma: Wild Bunch Distribution 

Trailer

Bewertung: 6/10 Punkten

Sonntag, 29. Juli 2012

John Carter - Zwischen zwei Welten Kritik zu Disneys Sci-Fi-Abenteuer

Handlung
John Carter () glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch dann gerät der ehemalige Offizier, der nicht mehr kämpfen will, in einen Konflikt, der alle Vorstellungskraft sprengt. Auf unerklärliche Weise findet er sich auf einem geheimnisvollen Planeten wieder, den die Bewohner Barsoom nennen. Exotische Geschöpfe bevölkern diese Welt, aber auch fremdartige Stämme und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine fremde Welt, die am Abgrund steht, begegnet John Carter dem charismatischen Anführer Tars Tarkas () und verliebt sich in die bezaubernde, selbstbewusste Prinzessin Dejah Thoris (). Von unbekannten Gefahren bedroht und überwältigt von unglaublichen Eindrücken, entdeckt Carter wieder, was er verloren zu haben glaubte: seine Menschlichkeit. Schließlich erkennt er, dass die Zukunft des Planeten und das Überleben seiner Bewohner in seinen Händen liegen …

Kritik
Von dem 250 Mio. Dollar teurem Disney Sci-Fi-Abenteuer mit Tylor Kitsch als John Carter, hätten wir, zumindest effektechnisch, sehr viel mehr erwartet. Der Trailer lies ein Sci-Fi Werk mit neuen Kreaturen und frischen Ideen erwarten, dies konnte jedoch nicht erfüllt werden. Wer allerdings glaubt John Carter bedient sich bei seinen Ideen z.B. bei Star Wars, der irrt, denn die Figur John Carter wurde bereits 1912 im Roman von Edgar Rice Burroughs erfunden. Fans des Genres wissen, das JC der erste Weltraumheld überhaupt war und somit seinen Kultstatus erlangte. Nichtsdestotrotz kommt es für den Zuschauer zu einigen parallelen, wenn man sich das Design der ein oder anderen Schöpfung anschaut, weil andere Verfilmungen einfach schon sehr viel früher auf der Leinwand zu bewundern waren.

Abgesehen von den teilweise, aus anderen Filmen, bereits bekannten Wesen des Planeten Barsoom, ist auch die Story nicht besonders Kreativ und bietet, über die Laufzeit von 127 Minuten, einfach zu wenig Abwechslung. Es ist auch schwer zu sagen, für welche Zielgruppe der Film im eigentlichen gedacht ist, denn für das Erwachsene Publikum ist vieles zu kitschig und für die jüngeren Zuschauer, dürfte einiges schon wieder zu brutal sein.
John Carter ist auf dem Planeten Barsoom gelandet und entdeckt dort eine Fähigkeit für sich, die ihn dermaßen Überlegen macht, dass er bei der Rettung des Planeten eine entscheidene Rolle spielt - naja Sci-Fi halt.
Die Szene mit den weißen Riesenaffen hätten wir uns auch spektakulärer vorgestellt. Es ist wirklich nicht ersichtlich, wo das 250 Mio. Dollar Budget hin ist. Klar kostet es reichlich eine Armee von CGI Wesen zu erschaffen und auch die Raumschiffe werden sicher nicht gerade billig gewesen sein, allerdings sehen zumindest diese ziemlich billig aus.
Das Highlight des Films ist das Hundewesen, welches JC auf seiner Reise stets zu Diensten ist. Betrachtet man nicht das enorme Budget und den riesen Hype im Vorfeld, gibt es zumindest für Sci-Fi Fans einen Film, den man auf Blu-ray ruhig mal gesehen haben sollte.
Die Blu-ray Qualität ist beeindruckend und weiß von Beginn an zu überzeugen. 

Fazit
Sci-Fi Fans können bei John Carter durchaus auf ihre Kosten kommen, sollten ihre Erwartungen allerdings etwas zurückschrauben. Zumindest, wenn man das Budget betrachtet, wird man mit Ernüchterung nach Effekten suchen, welche es nicht in diesem (250 Mio. $) Maße gibt.

Budget: 250 Mio. $
Regie:
Produktionsfirma: Walt Disney Pictures
Verleihfirma: Walt Disney Studios Home Entertainment 

Trailer

Bewertung: 6/10 Punkten

Dienstag, 24. Juli 2012

Young Adult Filmkritik zur Dramödie mit Charlize Theron

Handlung
In Young Adult geht es um die 37 jährige, depremierte Autorin Mavis Gary (), welche beschließt, ihre alte Heimat mal wieder zu besuchen, um ihre Jugendliebe Buddy Slade (


Mavis Gary () sorgen wenigstens für ein wenig Abwechslung, in der sonst so tristen und unspektakulären Handlung. Die Chemie zwischen den beiden, grundauf verschiedenen Charakteren, funktioniert wirklich gut und hätte mit besserem Script vermutlich für einen spaßigen, unterhaltsamen Film gesorgt.

Im Film geht es einzig und allein darum, darzustellen wie die heruntergekommene, abgewrackte Mavis versucht, ihre Jugendliebe Buddy Slate zurückzugewinnen. Mehr als die 37 jährige Alkoholikerin in ihrer Depressions- und Selbstfindungsphase gibt es also nicht zu sehen. Zum Glück spielt Charlize Theron, allen Übel zum trotz, die Rolle hervorragend und auch die anderen Charaktere sind nicht schuld am langweiligem Script. Die Darsteller sind sehr vielversprechend und geben ihr möglichstes um den Film doch noch recht interessant wirken zu lassen.







Verleihfirma: Paramount Pictures
DVD Bewertung



Montag, 23. Juli 2012

Festung Filmkritik zum deutschen Drama über häusliche Gewalt

Handlung
In dem Drama Festung geht es um die 13 jährige Johanna (Elisa Essig), welche sich gerade in der Pubertät befindet und dabei ist, sich das erste Mal zu verlieben. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht die steht's anwesende häusliche Gewalt, welche sie zu Hause, seitens ihres Vaters Robert (Peter Lohmeyer), gegenüber ihrer Mutter Erika (Ursina Lardi), schwer belastet. Johanna fürchtet, dass wenn sie sich an das Jugendamt wende, ihre kleine Schwester und sie getrennt würden. Deshalb verschließt sie sich vor der Außenwelt, hat keine Freunde und lehnt sogar die Hilfe seitens ihrer älteren Schwester Claudia (Karoline Herfurth) ab...

Kritik
Das deutsche Drama Festung befasst sich mit dem schwierigen Thema der häuslichen Gewalt, hält jedoch Abstand von jeglicher Gewaltdarstellung in visueller Hinsicht und wirkt stattdessen mit akustischen Merkmalen auf den Zuschauer ein. Der 13 jährigen Johanna, gespielt von der Neuentdeckung Elisa Essig, nimmt man die gequälte Seele, aufgrund des brutalen Vaters Robert, welcher von Peter Lohmeyer verkörpert wird, voll und ganz ab. Sie stellt die Schlüsselfigur des Dramas dar, da sie anders als ihre ältere Schwester Claudia (Karoline Herfurth), welche bereits ihr eigenes leben führt, zwischen ihren Entscheidungen hin und her gerissen ist. Auf der einen Seite steht ihre Mutter, welche unter den Gewaltausbrüchen des Vaters leiden muss und ihm trotzallem immer wieder verzeiht und eine weitere Chance zur Besserung einräumt. Dann ist da ihre 6 jährige Schwester Moni (Antonia Tamara Pankow), welche sich vor allem verschließt und noch nicht so recht wahrhaben will, was ihr Vater da macht. Moni ist recht leicht zu beeinflussen und stellt sich anfänglich trotz allem immer wieder auf die Seite des Vaters.

Entsprechend ihres Alters kommt die Darstellung von Moni glaubhaft, aber nicht sonderlich emotional daher. Die Liebesbeziehung zwischen der 13 jährigen Johanna und ihrem ersten Freund Christian (Ansgar Göbel), sorgt anfangs für ganz witzige Momente, welche in dem Alter durchaus vorstellbar sind, wirken später allerdings etwas abgehoben und unpassend, sowie schwer nachvollziehbar. Ansgar Göbel passt nicht sonderlich gut in die Rolle des Christians.
Festung lässt viele Fragen, die man sich stellt, unbeantwortet und vermittelt nicht die Nähe und Intensität, die man von dieser Thematik erwartet.

Fazit
Insgesamt schafft es Festung, als Drama zum Thema der häuslichen Gewalt, nicht, den Zuschauer, auf der Gefühlsebene in seinen Bann zu ziehen. Viele Szenen sind zu langatmig und verfehlen (wenn auch nicht gänzlich) ihren Zweck, Emotionen und Mitgefühl hervorzurufen.

Regie:
Produktionsfirmen: Kordes & Kordes Film GmbH, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)
Verleihfirma: Farbfilm-Verleih

Trailer

Bewertung: 6/10 Punkten